Deutschlands Team beim ARAG WORLD TEAM CUP nimmt Konturen an. Auch Nicolas Kiefer hat seine Zusage zur Teilnahme an der Tennis-Mannschafts-WM gegeben, die in diesem Jahr vom 20. bis 26. Mai und zum insgesamt 30. Mal seit 1978 im Düsseldorfer Rochusclub ausgetragen wird.
Vorher hatte bereits Tommy Haas sein Kommen angekündigt. 2006 war das deutsche Team erst im Finale von Kroatien, dem Daviscup-Sieger von 2005, gestoppt worden.
Die Zusage von Nicolas Kiefer erfolgte noch aus dem "Krankenstand". Denn noch immer ist die Leidenszeit des Hannoveraners nicht beendet. Diese begann in der zweiten Runde der letztjährigen French Open in Paris, als "Kiwi" sich während einem Marathon-Match über fünf Sätze gegen den Franzosen Marc Guiquel verletzte und im Drittrundenmatch gegen den Tschechen Tomas Berdych aufgeben musste. Die erlittene Handgelenksverletzung zog zwei Operationen nach sich. Nun aber steht das Comeback bevor.
Seinen für diesen März geplanten Wiedereinstieg in die ATP-Tour bei Turnieren in den USA musste er zwar erneut verschieben: "Ich bin schon deprimiert. Meine Ärzte hatten mir grünes Licht gegeben. Nun verzögert sich alles weiter", sagte Kiefer, der sich ins Reha-Zentrum von Klaus Eder nach Donaustauf zurückzog.
In dieser schweren Phase hatte ihm vor allem Andre Agassi Mut gemacht, der in seiner Karriere alle Höhen und Tiefen erlebt hat und in den 1990er-Jahren durch eine langwierige Handgelenksverletzung zurückgeworfen wurde: "Er hat zu mir gesagt ‚Ich bin 36, du bist erst 29. Solange du noch laufen kannst, bist du nicht zu alt, um gut zu spielen. Bleib dran’."










