Teilnehmerrekord beim Kö-Lauf
Die 20. Auflage des Kö Laufs brachte einen neuen Teilnehmerrekord. Über 4.000 Läufer gingen in den zehn Läufen an den Start. Über die klassische Zehn-Kilometer-Strecke siegte der Kenianer Boniface Biwot in 29:31 Minuten vor seinem Landsmann Saji Abdelkabir. Dritter wurde Lokalmatador Carsten Eich vom organisierenden Verein Rhein Marathon Düsseldorf, der damit einen sehr würdigen Abschied von seinem Heimpublikum nahm. Er wird mit Ende diesen Jahres den aktiven Leistungssport beenden. Für Oberbürgermeister Joachim Erwin, der vor zwanzig Jahren den Kö-Lauf aus der Taufe gehoben hat, war der gute Ablauf der Veranstaltung an seinem Geburtstag bereits ein Geschenk. Er erhielt vom Organisator obendrein das gerahmte Trikot von Carsten Eich überreicht, in dem er 2004 den Rhein-Marathon gewonnen hatte.
Der Kö-Lauf war in einigen Läufen bereits an seiner Kapazitätsgrenze, so dass keine weiteren Nachmeldungen mehr angenommen werden konnten. Insgesamt über 4.000 Läufer starteten beim diesjährigen Stadtwerke-Kö-Lauf, der auch von der Sportagentur der Landeshauptstadt Düsseldorf maßgeblich unterstützt wurde. 20.000 Zuschauer entlang dem Düsseldorfer Prachtboulevard feuerten die Läufer begeistert an.
Organisator Jan Winschermann (links) überreichte Oberbürgermeister Joachim Erwin als Geburtstagsgeschenk das Trikot von Carsten Eich, in dem der 2004 den Rhein-Marathon gewann. Gerade im Hauptlauf der traditionsreichen Laufveranstaltung, dem Zehn-Kilometer-Lauf der Asse, war die Spannung besonders hoch. Im Führungsfeld war unter den afrikanischen Läufern auch Carsten Eich, der für den veranstaltenden Verein Rhein Marathon Düsseldorf an den Start geht. Erst 600 Meter vor dem Ziel musste er die beiden Kenianer Boniface Biwot und Saji Abdelkabir ziehen lassen. Trotzdem sprang für Eich eine tolle Zeit von 29:49 Minuten heraus. Da er am Ende des Jahres den Leistungssport aufgeben wird, verabschiedete er sich als Dritter auf dem Siegertreppchen von seinem Düsseldorfer Publikum.
Bei den Frauen siegte die Kenianerin Alice Mogire (33:25 Minuten), gegen die auch die amtierende Marathon-Europameisterin Ulrike Maisch aus Rostock nichts auszurichten hatte.
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