DEG METRO Stars

Das bodenständige Düsseldorfer Urgestein

Die DEG (Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft) ist in der Düsseldorfer Seele so fest verankert wie das goldbraune Altbier. Der Verein zählt zu den Wurzeln des deutschen Eishockeys und konnte sich als einer der Wenigen bis heute im deutschen Spitzen-Eishockey behaupten. Doch der Weg bis heute war steinig und viele Begleiter aus dem Süden, wie Riessersee, Rosenheim oder Bad Tölz, wurden von Feinden zu Freunden und sind dann irgendwann ganz in der Versenkung verschwunden. Lediglich Krefeld und Berlin können gemeinsam mit den Düsseldorfern auf die „alten Tage“ zurückblicken. Mit Bodenständigkeit und Kampfeswille hat die DEG schon immer Ihre Fans verzaubert und auch umgekehrt waren die „besten Fans der Welt“ dem Team immer eine große Stütze.

Seit dem 26. September 1935, als die Geburtsstätte des Düsseldorfer Eishockeys eingeweiht wurde, ist die DEG untrennbar mit der Brehmstrasse verbunden. Damals noch als Wunderstadion gefeiert, musste diese aber 2006 Ihren Sitz als Austragungsort der Spitzenspiele aufgeben und die DEG in den neu erbauten ISS Dome nach Düsseldorf-Rath umziehen.

Doch seit diesen Anfängen sind so einige unvergessene Taten in die Analen des Vereins eingegangen und hat die Liebe der Düsseldorfer zu ihrem Verein gefestigt. Auch war die (Welt-) Politik nicht immer unschuldig daran, so dass sich die Mannschaft in den Härten des 2. Weltkrieges aufgrund von Anlieferungsschwierigkeiten nur mit Pappe und Stoff bekleidet aufs Spielfeld wagte. Unvergessen auch ein Bombeneinschlag während des Spiels gegen Krefeld 1943, als die Spieler beherzt die Trümmer beiseite räumten um verspätet weiterzuspielen. Für einen Teller Erbsensuppe und ein Päckchen Butter wurde die Leidenschaft Eishockey in den schwierigen Zeiten aufrecht erhalten (Zubrot beim Spiel gegen Krefeld) bis sich 1958 die Eishockey Bundesliga gründete und es ab 1960 wieder für die DEG aufwärts ging. Die Jobs gab es im Rheinland und ein hohes Spielniveau, so dass die Bayern nach Düsseldorf wechselten um 1967 mit „Atom-Otto“ Schneitberger und Hans Rampf Meister wurden. Zur Freude wurden Feuerwerkskörper in der Brehmstrasse gezündet, da erst zwei Jahre später das Dach gebaut wurde, aus heutiger Sicht undenkbar.

Politische Zusammenhänge erwiesen sich ein weiteres Mal als glücklicher Schicksalsschlag, als Petr Hejma im Zuge des Prager Frühlings von der CSSR nach Deutschland wechselte. Er blieb der DEG lange Zeit treu. Die 70er Jahre waren erfolgreich für die DEG, reichten aber nicht für einen Meistertitel. Danach folgten die "mageren" frühen 80er Jahre, bis es ab 1984 wieder bergauf ging als Otto Schneidberger das Traineramt erneut übernahm.

Von da an folgte die glorreiche Zeit der DEG, an die sich jeder Fan gerne zurück erinnert. Namhafte Spieler wie Gerd Trunschka, Dieter „Didi“ Hegen und Helmut de Raaf starteten eine Siegesserie keinesgleichen. Die Neuzugänge Chris Valentine und Peter John Lee wurden als Stürmerpaar zur Legende, die Nummern 10 und 12 der beiden wird bis heute nicht mehr von der DEG vergeben. Das Sensationsteam der DEG unter „Alpenvulkan“ Hans Zach schaffte mehrere Meistertitel inklusive Hattrick von 1991 bis 1993.

Aufgrund finanzieller und sportlicher Fehlentscheidungen ging es ab Mitte der 90er Jahre bergab bis zur totalen Insolvenz des Vereins. Die DEG kämpfte sich  langsam und mühsam aus dem Keller wieder nach oben und spielt seit 2000 wieder in der obersten Klasse der DEL. 2006 schaffte das Team den Pokalsieg.

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Adresse + Kontakt

Die legendäre Eishalle an der Brehmstrasse

DEG Eishockey GmbH

Brehmstr. 27 a
40239 Düsseldorf
Tel.:  +49 (211) / 86 32 59 0
Fax:  +49 (211) / 86 32 59 39
e-Mail: info(at)deg-metro-stars.de
Internet: http://www.deg-metro-stars.de 



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Evan Kaufmann

ISS Dome - Heimspielstätte der DEG METRO Stars

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