Auf ca. 40 Großplakaten innerhalb des Düsseldorfer Stadtgebietes sprang es einem ins Auge. [poc!]. Wenn man mit dem Auto daran vorbeifuhr, stellte man sich unweigerlich die Frage: „Was ist [poc!]?“ Die Konzentration auf den Straßenverkehr ließ ein zu langes Grübeln über die Bedeutung von [poc!] nicht zu. Und dann fuhr auch noch eine Straßenbahn im [poc!]-Design an einem vorbei. „Ich glaube es poct...“ sagte der Beifahrer.
Warum [poc!]?
[poc!]-Entwickler Andreas Ridder von der Agentur Ridder und Schramm erläutert: „Kein Geräusch ist für den Tennis-Sport geläufiger als jenes, dass der knackige Aufprall der gelben Filzkugel auf die gespannte Netzfläche des Rackets auslöst. Bei spannenden Ballwechseln oft das einzig wahrnehmbare
Geräusch (neben dem heftigen Ausatmen der Spieler), dass dem Publikum anzeigt, dass der Ball nochim Spiel ist. Ein sattes [poc!] ist die Indikation für einen gelungenen Schlag. [poc!] hat eine hohe Assoziationskraft. [poc!] ist die audielle Umsetzung eines ganzen Sports – und gleichzeitig das Abstractum zu einem Minimalindiz. Die Vertonung der hohen Energie, die bei einem spannenden Spiel eingesetzt wird. Visuell dargestellt. Und sofort im Kopf zum vertrauten Geräusch konvertiert. [poc!]“
„Wir wollten etwas Ungewöhnliches machen, nicht wieder so ein standardisiertes Tennisplakat mit einem Schläger und/oder Spieler. Wir wollen neugierig machen auf das, was in der ersten Septemberwoche bei der TG Nord passiert“, erläutert Björn Beinhauer. Er ist Turnierdirektor der Düsseldorf Open, des ATP Challenger Turniers der 50.000 Dollar Kategorie, auf das die [poc!]-
Kampagne aufmerksam macht. Also: let´s [poc!]









