TG Nord/ Düsseldorf Lohausen , 31. August bis 07. September 2008
Düsseldorf Open
Acht Tage großes Tennis bei den Düsseldorf Open!

Kristof Vliegen hatte mit seinem Final-Kontrahenten leichtes Spiel. Der
belgische Davis Cup-Spieler bezwang Andreas Beck vom TV Ravensburg locker mit 6:0 und 6:3 und gewann somit die Düsseldorf Open um die Internationalen Tennis-Meisterschaften vom Niederrhein.

Dieser Sieg auf der internationalen Challenger Tour bringt Tennisprofi Kristof Vliegen 4.300 Euro Preisgeld und 55 Weltranglistenpunkte ein. Damit springt er wieder unter die Top 100 der Weltrangliste. Der Turniersieg auf der Anlage der TG Nord ist für ihn bereits die zweite gute Erinnerung an die NRW-Landeshauptstadt. Im Jahr 2006, als Vliegen als 30. der Weltrangliste notiert wurde, spielte er mit der belgischen Auswahlmannschaft beim Arag World Team Cup im Rochusclub um die Tennis-Mannschaftsweltmeisterschaft.

Doch bis zum Finale bei den Düsseldorf Open musste Vliegen richtig arbeiten für sein Geld. Dreimal in seinen fünf Partien musste der Rechtshänder über die volle Distanz gehen. Rugerio Dutra Silva (Brasilien), Lukas Rosol (Tschechien) und Dominik Meffert vom amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister TK Kurhaus Lambertz Aachen ließen sich nicht so einfach vom Platz schießen und zwangen Vliegen über drei Sätze zu gehen. Leider hielt das Finale nicht das, was man sich von ihm versprochen hatte. Der Belgier machte beim 6:0 und 6:3 über Andreas Beck kurzen Prozess. „So ist das leider manchmal im Tennis.
Vliegen hat klasse gespielt und Beck hat nicht ins Spiel gefunden“, meinte Turnierdirektor Björn Beinhauer. Dennoch war er mit der gesamten Turnierwoche mehr als zufrieden. „Wir haben hochklassiges Tennis gesehen.
Besonders die Halbfinals hatten es in sich“, urteilt Beinhauer. In der Vorschlussrunde hatte Beck noch den an Nummer eins gesetzten Rochusclub-Spieler und Düsseldorf Open Sieger von 2006 Evgeny Korolev mit 6:4 und 6:4
ausgeschaltet. So langsam entwickelt sich der Ravensburger zu Korolevs Angstgegner. Bei den Düsseldorf Open 2007 hatte Beck den Russen direkt in Runde eins auf die Heimreise geschickt. Für „Lokalmatador“ Korolev geht es durch den Halbfinaleinzug und den damit gewonnen 24 Punkten in der Weltrangliste trotzdem von Platz 98 auf 82. Beck ist nach dem Düsseldorf Open Finale auf Position 110 der Weltrangliste. Die Woche zuvor lag der Ravensburger noch auf Platz 122.

In der Doppel-Konkurrenz setzte sich der tschechische Davis Cup-Spieler Tomas Zib gemeinsam mit seinem Landsmann Jan Hajek mit 1:6, 6:2, 10:7 gegen die tschechisch/slowakische Kombination Rosol/Igor Zelenay durch.

Direkt nach dem Einzelendspiel begannen für den Veranstalter “düsseldorf academies“ die weiteren Planungen. Für die Düsseldorf Open 2009 (7. bis 13. September) kündigt Beinhauer an: „Wir wollen das Preisgeld von insgesamt 35.000 auf 50.000 Dollar erhöhen. Dann bekäme der Sieger 60 Weltranglistenpunkte und das erhöht wieder die Attraktivität für die Spieler!“

Zur offiziellen Homepage der Düsseldorf Open



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Andreas Beck (l.) vom TV Ravens-burg hatte im Finale gegen Kristof Vliegen (r.) aus Belgien keine Chance

Andreas Beck (l.) vom TV Ravens-burg hatte im Finale gegen Kristof Vliegen (r.) aus Belgien keine Chance