Kenias Läufer haben die 21. Auflage des Stadtwerke Düsseldorf Kö-Laufs am Sonntag dominiert. Bei teilweisem Regen feierten sie im Joachim-Erwin-Erinnerungslauf über 10 km jeweils Doppelsiege: Stanley Salil (28:55 Minuten) vor Joseph Kimisi (29:00) bei den Männern und Pauline Njery (33:03) vor Alice Mogire (33:11) bei den Frauen.
Beste Deutsche waren der Wattenscheider Alexander Lubina auf Rang fünf (29:51) und die Marathon-Olympiastarterin Melanie Kraus aus Leverkusen auf Platz drei (33:17). Als bester Europäer lief bei den Männern der Ukrainer Witali Rybak (29:15) ins Ziel. Er hatte lange in der keninanischen Spitzengruppe mitgehalten.
Einziger deutscher Sieger im Hauptprogramm war auf der Kö-Meile der Berliner Falko Zauber in 4:11 Minuten vor seinem Vereinskollegen Jonas Stifel (4:12). Bei den Frauen gewann Agnes Mutune (Kenia/4:44) vor der Frankfurterin Simret Restle (4:48).
Vor 20 000 Zuschauern waren auf der Königsallee insgesamt mehr als 4000 Athleten in 19 Wettbewerben am Start. "Wir sind sehr zufrieden", bilanzierte Jan Winschermann vom ausrichtenden Verein rhein-Marathon Düsseldorf e.V. Das 10-km-Rennen trug erstmals den Namen von Joachim Erwin, dem im Mai verstorbenen langjährigen Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf. Er hatte den Kö-Lauf 1988 zusammen mit Charly Engels ins Leben gerufen.











