(Foto: Birgit Häfner)
(Foto: Birgit Häfner)

Panther feiern Kantersieg – 56:15 in Langenfeld

  • Sonntag, der 16. Juli 2017
  • News

Der letzte Weg vor dem alles entscheidenden Spiel um die Meisterschaft in der GFL2-Nord in zwei Wochen gegen die Potsdam Royals haben die Düsseldorf Panther mehr als souverän absolviert. Das Team um Headcoach Deejay Anderson kam in Langenfeld bei den Longhorns vor 1200 Zuschauern im Jahnstadion zu einem nie gefährdeten 56:15 (14:0, 14:0, 21:15, 7:0) Erfolg. Anderson war dementsprechend natürlich zufrieden. „Die frühen Touchdowns von Octavias haben uns natürlich in die Karten gespielt und war gut für uns. Aber auch so haben wir ein sehr starkes Team, dass auch ohne das Langenfelder Verletzungspech hier gewonnen hätte.“

Bewegte Tage hatten die Longhorns in den letzten Tagen erlebt. Erst die Siegesserie von fünf Spielen in Folge, in dem sich das Team von Michael Hap sich auf den dritten Platz der GFL2-Nord fest gespielt hatte, dann der schmerzhafte Verlust ihres Allround-Amerikaners Darnell Evans und später der Brand der Tribüne im Jahnstadion. Trotzdem wollten 1200 Zuschauer sich das Lokalderby zwischen den Longhorns und den Panther nicht entgehen lassen. Jubeln durfte aber nur die rund 500 Panther-Fans. Panther-Publikumsliebling Octavias McKoy sorgte mit seinen beiden Touchdowns innerhalb der ersten vier Minuten für die ersten Glanzlichter für die in weiß gekleideten Gäste. „Das hat uns natürlich in die Karten gespielt und war gut für uns“ freute sich Anderson nach der Partie. Und auch sonst ließen seine Panther wenig anbrennen. Immer wenn die Longhorns mal mit ihrer Offense auf dem Platz waren, mussten sie auch schon wieder den Ball abgeben. Die nächsten Punkte für die Panther fielen nicht unerwartet. Tyrone Alexander mit einem kurzen Lauf und Sergej Kendus, der einen Pass von Spielmacher Zach Maynard aufnahm, einen Verteidiger der Longhorns austanzte und dann unter dem Jubel der Panther-Fans die Endzone erreichte. 28:0 für Pause für die Panther, es war ein entspannter Spieltag.

Nach der Pause, Deejay Anderson schonte schon jetzt seine Stammspieler, kamen die Longhorns ein wenig besser in Fahrt. René Weile und Florian Zuber entwischten den Panthern und erzielten für die Gastgeber die einzigen beiden Touchdowns der Partie. Octavias McKoy, der noch zwei lange Touchdowns nach dem Pausentee erzielte und zur Belohnung im vierten Viertel zuschauen durfte, war nach dem Spiel sichtlich erschöpft, aber natürlich auch gut gelaunt. „Ich bin jetzt müde und kaputt, die langen Läufe waren sehr anstrengend, aber nun gilt unser Fokus auf das Spiel gegen die Royals“. Für den größten Jubel innerhalb des Teams sorgte die Panther-Verteidigung im Schlussabschnitt, als die Longhorns nochmal alles versuchten Punkte zu erzielen. Cameron Grad und Ali Dailami finden Pässe von Longhorns-Spielmacher José Sanchez ab. Während Grad nach 20 Yards von den Longhorns gestoppt wurde, legte Dailami einen tollen Sprint hin und erreichte sogar die 6-Punkte-Zone der Gastgeber. Das 56:15 war sicher auch in der Höhe ein verdienter Erfolg für die Raubkatzen, die jetzt zwei Wochen Pause vor dem Duell mit den Potsdam Royals am 29.Juli in Benrath haben. „Wir werden uns jetzt mit konzentrierten zusätzlichen Trainingseinheiten auf dieses Spiel vorbereiten und dann soll der bessere gewinnen.“ so Deejay Anderson.

Langenfeld Longhorns – Düsseldorf Panther 15:56 (0:14, 0:14, 15:21, 0:7)
1200 Zuschauer

(MB)