Das Race of Champions wurde 1988 von IMP Präsident Fredrik Johnsson und Michèle Mouton, der weltweit erfolgreichsten Rallyefahrerin, ins Leben gerufen.
Die Veranstaltung findet auf einer eigens errichteten Asphaltrundstrecke statt, die traditionsgemäß von Austragungsort zu Austragungsort verlegt wird. Zuletzt fand das Event im Stade de France in Paris (2004 - 2006) bzw. im Wembley-Stadion in London (2007 - 2008) und im vergangenen Jahr im Nationalstadion in Peking statt.
Das Race of Champions spielt die Fahrer in Kopf-an-Kopf-Rennen gegeneinander aus, wobei ihnen jeweils die gleiche Ausrüstung zur Verfügung steht, um sicherzugehen, dass die Rennen allein durch Talent entschieden werden. Es gibt zwei Wettkämpfe – den ROC Nations Cup, der am Freitag, 26. November, stattfinden wird und das Race of Champions, das sich am darauf folgenden Samstag, 27. November, daran anschließt.
Im ROC Nations Cup wurden die Fahrer nach deren Nationalität in Teams eingeteilt. 2009 wurde in einer Gruppenphase ausgemacht, welche vier Teams in die Halbfinals weiterkamen, während der Best-of-Three-Modus darüber entschied, wer es ins Finale schaffte.
Im Race Of Champions liefern sich die Fahrer einzeln Kopf-an-Kopf-Rennen, bis der Sieger feststeht. 2009 wurden die letzten acht Fahrer in einer Gruppenphase ausgemacht, bevor das traditionelle K.-o.-System die Viertelfinals entschied.
Bei der Veranstaltung in Peking gab es außerdem einen zusätzlichen Wettkampf, das ROC China, bei dem entschieden wurde, welche Fahrer das Gastgeberland im ROC Nations Cup vertreten durften.
2009 besiegte Mattias Ekström aus Schweden Michael Schumacher im Finale des Race of Champions. Schumacher und Sebastian Vettel schlugen dagegen das Autosport Team GB mit Jenson Button und Andy Priaulx und sicherten sich somit erneut den Sieg im ROC Nations Cup.












