(Foto: MeinRuderbild.de/Detlev Seyb)
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5 Germanen im Finale der Deutschen Meisterschaften

  • Dienstag, der 31. Januar 2017
  • News

Bei den Deutschen Ruderergometer-Meisterschaften in Essen-Kettwig qualifizierten sich drei Germanen für das Finale, zwei Teilnehmer (Masters) vom Ruderclub Germania Düsseldorf waren aufgrund der wenigen Meldungen bereits im Finale gesetzt.

Leonie Menzel (1999) fuhr bei den A-Juniorinnen (23 Starterinnen) mit 7:15,1 min über die 2000 Meter die schnellste Vorlaufzeit, ihre persönliche Bestzeit verpasste sie jedoch. Im Finale war sie lange an der Spitze dran, konnte auf den letzten Metern jedoch nicht mehr mithalten und kam auf Platz vier ins Ziel. Immerhin zeigte sie nochmal den Mut und zeigte sich der Konkurrenz, auch wenn der Bestzeitversuch aus dem Vorlauf natürlich für das Finale schwächte. Leistungssportvorsitzende Kathrin Schmack lobte die Leistung und merkte an, dass es für einen Bestwert auf dem Niveau Nationalmannschaft schließlich schwer sei und sie zumindest gezeigt hat, was sie drauf hat, wenn auch ohne persönlichen Bestwert. Im ersten Jahr der A-Juniorinnen belegte Paula Rixgens (2000) den 23. Platz.

U19-Leichtgewicht Maja Gunz (2000) erkämpfte sich von den 15 Starterinnen auf den letzten Metern im Vorlauf den Finalplatz. Sie konnte im Endlauf sogar noch zwei Ruderinnen hinter sich lassen und wurde in der Zeit von 8:11,15 min insgesamt Achte. „Sie hat sich sehr gut präsentiert“, freute sich Kathrin Schmack.

Maja Gunz (Foto: MeinRuderbild.de/Detlev Seyb)

Maja Gunz (Foto: MeinRuderbild.de/Detlev Seyb)

Ebenso konnte sich Steven Tischer für einen der zehn Finalplätze qualifizieren. Von 13 Startern der Altersklasse 19-29 Jahre kam er im Vorlauf auf den neunten Platz, sein Zweierpartner Aaron Crux verpasste den Endlauf. In Finale belegte Steven Tischer den zehnten Platz (6:37,0 min). Die Wiederholung der Vorlaufzeit mit 6:28,5 min hätte ihm den siebten Finalplatz erbracht.

Bei den Masters fehlte Bernhard Sinzig schlichtweg die Konkurrenz über 1000 Meter in der Altersklasse 55-59 Jahre. Somit kann er sich Deutscher Meister nennen, er weiß aber selbstverständlich wie das zu „bewerten“ ist. Die Goldmedaille wird ihn dennoch für weitere Regatten im Masterbereich motivieren. Zudem freute er sich, dass er in der jüngeren Altersklasse 50-54 Jahre immerhin die Bronzemedaille gewonnen hätte. Zwei Gegner hätte er dort hinter sich gelassen. Dass er die vorgenommene Zeit von 3:20 min nicht unterbieten konnte, ärgerte ihn nicht wirklich: „Ich hätte mit Konkurrenz wie im letzten Jahr sicherlich mehr aus mir herausgeholt“.

Bernhard Sinzig (Foto: MeinRuderbild.de/Detlev Seyb)

Bernhard Sinzig (Foto: MeinRuderbild.de/Detlev Seyb)

Er war zumindest schneller als Achim Manz-Bothe (60-64) und schmunzelt bei der Aussage – er sei schließlich auch fünf Jahre jünger. Achim Manz-Bothe hat ihn aber wiederum ermuntert, einmal am Langstreckenrennen in Starnberg teilzunehmen. Bernhard Sinzig wird also weiterhin motiviert trainieren und hofft auf aufbauende Gegner beim nächsten Wettkampf.

In der Altersklasse 30-39 belegte Andreas Grund über die 1000 Meter den fünften Platz. Hier war starke Konkurrenz am Start. U.a. mit Thorsten Engelmann aus Berlin, Achter-Weltmeister von 2006, der in Kettwig DM-Silber gewann. Deutscher Ruderergometermeister wurde Christian Sieling vom Hamburger Bundesliga-Achter (Allemania).

 

U19 (2000 m)

Marco Krstic (2000) aus dem jüngeren Jahrgang kam nicht recht ins Rennen rein und belegte Platz 41.

 

U17 (1500 m)

Katharina Hallay (2002) und Catharina Dahmen (2002) hatten bei den U17-Juniorinnen mit großer Konkurrenz zu tun. Sie belegten von 35 Starterinnen, beide als jüngerer Jahrgang, die Plätze 16 und 29.

Bei den U17-Junioren belegten Simon Leibmann (2001) und Maurice Krutwage (2002) die Plätze 26 und 30.

 

U17-Leichtgewicht (1500 m)

Bei den B-Junioren traten gleich vier Germanen an, Nikolaus Franz kam mit Platz 32 als erster Germane ins Ziel. Es folgten Mats Allerding, Levi Körber und Lukas Müller auf den Plätzen 41, 47 und 51 von ursprünglich 74 (!) Startern, von denen jedoch nur 55 am Start waren. Das Feld ist in der Alters- und Gewichtsklasse erfahrungsgemäß besonders groß.

 

(MD)