„Alle sprechen eine Sprache“

MEH-Manager Stefan Bergermann im Interview

Foto: D.LIVE

von Tobias Kemberg

Die German Beach Trophy geht weiter. Ab heute fliegen wieder die Bälle durch den Sand der Mitsubishi Electric HALLE. Im Sportstadt-Interview spricht Stefan Bergermann, General Manager der MEH, über das Zusammenspiel mit den Machern und die Organisation.

Herr Bergermann, wie „erfrischend“ ist es, mit der German Beach Trophy nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr richtig Betrieb in der Halle zu haben?

Stefan Bergermann: Das ist total erfrischend. Überhaupt eine Veranstaltung in der Mitsubishi Electric HALLE zu haben, ist gut für das Team, gut für die Halle und gut für D.LIVE. Die Beachvolleyball-Events in Düsseldorf werden in der Öffentlichkeit sehr gut angenommen, das haben ja auch die Klickzahlen beim ersten Teil der German Beach Trophy bewiesen. Ich freue mich sehr, dass wir nun in die zweite Runde gehen können.

Wie funktioniert das Zusammenspiel mit den Machern rund um Alexander Walkenhorst und Co.?

Bergermann: Die Jungs machen das super und präsentieren ihren Sport in einem neuen Kontext. Es herrscht ein guter Spirit und der Austausch funktioniert gut. Das Team der Sportstadt, der Mitsubishi Electric HALLE und die Macher sprechen alle eine Sprache. Es ist vom Ablauf etwas völlig Anderes im Vergleich zu sonstigen Show-Veranstaltungen, bei denen die Produktion morgens kommt und in der Nacht wieder weg ist. Die Beachvolleyballerinnen und -volleyballer sind ja quasi bei uns eingezogen. Für mich persönlich ist Beachvolleyball in der Halle ein spannendes Erlebnis, das kannte ich in dieser Form zuvor noch nicht. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1971 gab es so viele Veranstaltungen mit enormer Vielfalt. Beachvolleyball ist für die MEH etwas Neues gewesen.

Wie groß war der organisatorische Aufwand?

Bergermann: Wir haben gehofft, dass es diese zweite Auflage geben wird. Grundsätzlich befinden wir uns ja weiterhin in einem unvorstellbaren Zustand: Es findet praktisch nichts statt. Normalerweise hätten zwischen den beiden Beachvolleyball-Events viele andere Veranstaltungen stattgefunden. Aber das Ganze hat auch einen guten Aspekt, denn wir konnten den Sand erst einmal liegenlassen und profitieren nun davon. Dieser organisatorische Vorteil bringt auch einen Kostenvorteil mit.

Blicken andere Hallen und ihre Betreiber angesichts solcher Events in Corona-Zeiten vielleicht ein bisschen neidisch nach Düsseldorf?

Bergermann: Genau beantworten kann ich diese Frage nicht, aber ich gehe davon aus. Es ist toll, überhaupt etwas stattfinden lassen zu können. Das freut alle Beteiligten ungemein.

Wie optimistisch sind Sie, dass die Mitsubishi Electric HALLE in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr bespielt und vielleicht auch mit Zuschauern gefüllt werden kann?

Bergermann: Ich blicke vorsichtig optimistisch nach vorne, aber natürlich liegt das nicht in unserer Hand. Die Verordnungen müssen es erlauben und dann muss die Durchführung von Events auch aus wirtschaftlicher Sicht passen. Aber wir sind bereit, haben sehr gute Sicherheits- und Hygienekonzepte und bleiben in ständigem Kontakt mit Veranstaltern und zuständigen Behörden. Wir möchten den Menschen gerne ein Stückchen Kultur zurückgeben und würden, wenn es denn von den Rahmenbedingungen her passt, liebend gerne Veranstaltungen durchführen. Aber eine echte Prognose mit Blick auf den Kalender wage ich nicht.

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