Am Tisch mit dem Weltmeister

Düsseldorf spielt Tischtennis gegen Jörg Roßkopf (mit Video)

Foto: Anke Hesse

von Tobias Kemberg

Die Borussia hatte im Rahmen ihrer Kampagne zu einem bunten Abend vor ihrer Haustür geladen. Zahlreiche Düsseldorferinnen und Düsseldorfer folgten dem Aufruf und sorgten für gute Stimmung beim Bundestrainer, den Klubverantwortlichen und nicht zuletzt sich selbst.

Tischtennis bringt die Menschen zusammen – ganz besonders in der Sportstadt. Und wenn dann noch ein Weltmeister mit an den Platten steht, dann ist die Begeisterung gleich noch mal größer. So geschehen am Dienstagabend vor dem Haupteingang des Deutschen Tischtenniszentrums. Borussia Düsseldorf hatte im Rahmen seiner Aktion „Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf.“ zu einem besonderen Event geladen, bei dem der Weltmeister von 1989 und heutige Bundestrainer Jörg Roßkopf mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Spieltischen stand.

Wir haben während der Pandemie immer gesehen, dass hier unglaublich viel Tischtennis gespielt worden ist. Gerade an den Verkaufszahlen im Outdoor-Bereich hat man gesehen, dass sehr viele Tischtennis spielen wollten“, sagte Roßkopf. „Ich schaue immer mit Freude darauf, was die Borussia auf die Beine stellt. Die aktuelle Kampagne ist klasse und ich hoffe, dass bald in ganz Deutschland Outdoor-Tischtennis gespielt wird.“

An insgesamt acht Tischen wurde bis zum Einbruch der Dunkelheit gemeinsam und abwechselnd aufgeschlagen. DJ Theo Fitsos sorgte für eine angemessene musikalische Untermalung und mit Josef Hinkel kam sogar der 1. Bürgermeister der Stadt vorbei und griff mit Begeisterung zum Schläger. „Das ist eine tolle für den guten Zweck. Liebe Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, spielt Tischtennis“, sagte Hinkel.

Generationsübergreifende Aktion mit hohem Spaßfaktor

Bei der Kampagne geht es darum, an einem der 650 Steintischtennisplatten im Stadtgebiet zu spielen, ob mit Freunden oder neuen Kontakten. Dabei stehen Bewegung, die sportliche Betätigung und der Spaß im Vordergrund. Am Dienstagabend kamen Menschen aus verschiedenen Generationen vor dem Tischtenniszentrum zusammen – der jüngste Teilnehmer war gerade einmal sechs Jahre alt, die Älteste weit über 80. „Es macht richtig Spaß, auch wenn ich mit dem Spieltempo der älteren Damen kaum mithalten kann“, sagte Mi-young (34).

„Als ich auf den Vorplatz trat und sah, wie viele Menschen da waren, verspürte ich Freude und Dankbarkeit. Es zeigt, dass das, was wir mit der Kampagne erreichen wollen, genau richtig ist – die Menschen zusammenzubringen, sie zu animieren, Sport zu treiben und sich dabei etwas Gutes tun und gleichzeitig auch für den guten Zweck. Es war eine so schöne Stimmung bei unserer Aktion, die Spielerinnen und Spieler waren locker und gelöst und haben die Zeit hier wirklich genossen“, sagte Borussia-Manager Andreas Preuß. „Tischtennis holt einfach alle Menschen ab. Und das freut uns sehr.“

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