Beachvolleyball-Elite sucht ihre neuen Meister

Acht Frauen und vier Männer aus der Sportstadt sind bei der DM am Start

Foto: Kenny Beele

von Tobias Kemberg

Bei den Frauen dürfen sich Karla Borger und Julia Sude Chancen auf die Titelverteidigung ausrechnen. Alexander Walkenhorst und Sven Winter möchten bei der DM in Timmendorfer Strand mindestens aufs Podium.

Gleich mit einem Dutzend Teilnehmern ist die Sportstadt Düsseldorf bei den Deutschen Meisterschaften der Beachvolleyballer in Timmendorfer Strand vertreten, die am Donnerstag an der Ostsee begonnen haben. Insgesamt acht Frauen und vier Männer schlagen beim Saisonfinale für die DJK Tusa 06 auf.

Karla Borger/Julia Sude
Bei der Beach Liga spielte Karla Borger an der Seite von Svenja Müller und gewann mit dem großen Talent das vierwöchige Event in Düsseldorf. Nun fliegt die 31-Jährige wieder mit ihrer Stammpartnerin Julia Sude durch den Sand. Als Deutsche Meisterinnen von 2019 gehören beide auch in diesem Jahr zum Kreis der Topfavoriten.

Melanie Gernert (mit Lena Ottens)
Seit einigen Wochen gehört auch die erfahrene Melanie Gernert zum Kreis der Tusa-Spielerinnen. Nach der Finalteilnahme bei der Beach Liga mit Sarah Schulz geht Gernert nun mit Lena Ottens vom Hamburger SV an den Start. Im Pool B mit Borger/Sude sowie Svenja Müller/Sarah Schulz und Anja Hoja/Stefanie Klatt sind ausnahmslos Teams mit Düsseldorferinnen vertreten. Das Viertelfinale ist Gernert/Ottens zuzutrauen.

Kira Walkenhorst (mit Anna-Lena Grüne)
Erst kürzlich gab die Olympiasiegerin von 2016 ihr Comeback auf der Tour. An der Seite ihrer neuen Spielpartnerin vom MTV 48 Hildesheim hat sich die 29-Jährige kein besonderes Ziel für die Deutschen Meisterschaften gesetzt. In Pool D der Vorrunde wartet mit den Vorjahresdritten Victoria Bieneck/Isabel Schneider gleich harte Konkurrenz auf Kira Walkenhorst und Anna-Lena Grüne. Die Runde der letzten Acht ist nach den guten Auftritten in Düsseldorf und Hamburg durchaus möglich.

Anja Hoja/Stefanie Klatt
Das eingespielte Tusa-Duo ist im „Düsseldorf Pool“ der Vorrunde eher in der Außenseiterrolle. Die Ergebnisse auf der „Road to Timmendorf“ in den vergangenen Wochen waren eher durchwachsen, obwohl Anja Hoja und Stefanie Klatt nicht schlecht spielten. Die Qualifikation für das Achtelfinale wäre bereits ein Achtungserfolg.

Svenja Müller/Sarah Schulz
Für die beiden großen Beachvolleyball-Talente dürfte die DM in diesem Jahr vor allem unter der Unterschrift „Erfahrungen sammeln“ laufen. Über welches Potenzial Svenja Müller und Sarah Schulz verfügen, bewiesen sie jedoch eindrucksvoll bei der Beach Liga. Das Achtelfinale ist absolut möglich, viel mehr wird es wahrscheinlich nicht.

Moritz Klein/Rudy Schneider
Gleiches gilt für das junge Tusa-Team mit Moritz Klein und Rudy Schneider. Sollte es für die beiden über die Vorrundenspiele hinaus gehen, wäre dies eine Überraschung. Im Vorfeld erklärte Klein, beide wollen bei der DM „für Unruhe sorgen“. Das Talent dafür haben sie definitiv.

Alexander Walkenhorst/Sven Winter
Ganz andere Ambitionen haben die Zweitplatzierten der Beach Liga. Sven Winter spielte sich im vergangenen Jahr an der Seite von Jonathan Erdmann bis ins Finale vor. Mindestens bis unter die letzten Vier soll es für ihn und Alexander Walkenhorst in dieser Woche wieder gehen. Ein absolut realistisches Ziel. Topfavoriten sind jedoch andere: Die Poniewaz-Brüder Bennet und David, die 2019 Deutsche Meister wurden.

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