Bergischer HC: Am Ende geht die Kraft aus

Im ISS DOME setzt sich Kiel nach Startproblemen durch

Foto: Fischer

Am Ende gab es einen etatmäßigen Erfolg des Rekordmeisters. Der THW Kiel siegte in Düsseldorf beim Bergischen HC mit 32:27 (15:15) und bleibt dem Spitzenreiter Rhein Neckar Löwen bei einem Spiel und zwei Punkten weniger auf den Fersen. Der BHC ist Zwölfter mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen.

Zur Pause hatten die Spieler aus dem Bergischen noch die berechtigte Hoffnung, am Ende etwas besser dazustehen. Denn nach einer starken Vorstellung im ISS DOME lag sogar eine Überraschung beim Gang in die Kabinen in der Luft. Der Bergische HC hatte gegen den THW Kiel mehrere Rückstände aufgeholt und war nach einem Treffer von Fabian Gutbrod mit 15:15 in die Pause gegangen. Zwischendurch hatten die Gäste sogar mit vier Toren vorne gelegen. Und hätte der BHC einige offensichtliche Nachlässigkeiten und Unkonzentriertheiten verhindern können, wäre der Außenseiter sogar mit einem Vorsprung in die Pause gegangen.

Dass es den ersten Sieg der Clubhistorie gegen den Deutschen Rekordmeister nicht gab, war dann vor allem auf eine deutlich konzentriertere Einstellung der „Zebras“ aus dem kühlen Norden zurückzuführen, währenddessen das Team von Trainer Sebastian Hinze auch im zweiten Durchgang zu oft im Positionsangriff den Ball verlor. Genau diese Ballverluste machten den entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Mannschaften aus.

Die BHC-Abwehr erledigte einen guten Job

Die BHC-Abwehr stand zwar insgesamt während der gesamten Spielzeit gut, funktionierte auch im Zusammenspiel mit dem Torwart und machte es dem THW sehr schwer, zu guten Abschlüssen zu kommen. Aber auf der anderen Seite galt dasselbe auch für Verteidigung der Gäste. Diese nutzte Nachlässigkeiten im Angriffsspiel der „Löwen“ konsequent aus. Spätestens nach Miha Zarabec’ Doppelschlag zum 30:24 aus Kieler Sicht war die Partie entschieden. Erfahrung, aber vor allem Kraft und Konzentration haben am Ende den Ausschlag für die frischer wirkenden Gäste gegeben.

Der BHC wartet damit weiterhin auf seinen ersten Punkt gegen den THW Kiel. Alle anderen Kontrahenten haben die Löwen in ihrer Bundesliga-Historie bereits geschlagen, die Bilanz gegen den Deutschen Rekordmeister steht nun bei 0:14.

Statistik:
Tore Bergischer HC: Boomhouwer (6), Darj (5), Gunnarsson (4/1), Gutbrod (4), Schmidt (3), Babak (2), Arnesson (1), Majdzinski (1), Nikolaisen (1)
THW Kiel: Ekberg (7/1), Reinkind (5), Zarabec (5), Duvnjak (4), Pekeler (4), Sagosen (4), Dahmke (1), Weinhold (1), Wiencek (1)

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