BHC-Handballer verpassen Überraschung

Niederlage bei Topteam in Flensburg

Foto: A. Fischer

von Jan Wochner

Bei der SG Flensburg-Handewitt beendete der Bergische HC seine Nordreise  in der Handball-Bundesliga mit einer klaren 22:29 (8:15)-Niederlage. Der BHC hatte von Anfang an große Probleme, gegen die Deckung des Bundesliga-Tabellenführers zum Torerfolg zu kommen und lief schnell einem Rückstand von sieben Treffern hinterher. 

Gerade aus dem Rückraum war von Beginn an Sand im Getriebe. Da half auch die zu Beginn couragierte Deckungsleistung nicht, um beim Topfavoriten mitzuhalten. Den Sieben-Tore-Vorsprung aus der Anfangsphase hielten die Flensburger bis zur Halbzeitpause, auch wenn BHC-Trainer Sebastian Hinze in dieser Phase auf den siebten Feldspieler setzte und damit deutlich mehr offensive Power entfachte. 

BHC-Coach Hinze: „Es war eine schwierige Situation“

Die Flensburger verwalteten letztlich ihren Vorsprung effektiv und ließen nicht im Geringsten noch einmal Spannung aufkommen. BHC-Coach Sebastian Hinze musste so am Ende feststellen: „Das war ein völlig verdienter Sieg für Flensburg. Wir sind gar nicht so schlecht reingekommen, haben defensiv gute Zweikämpfe geführt und waren auch von der Stimmung her da. Das war aber eine schwierige Situation, und die Jungs haben das ganz ordentlich gemacht.“

SG Flensburg-Handewitt – Bergischer HC 29:22 (15:8)


Bergischer HC: Rudeck, Mrkva – Boomhouwer (3), Schmitz, Stutzke (3), Weck, Fontaine, Arnesson (5), Darj (4), Bergner, Leppich, Schmidt, Uscins (3), Nippes (1), Gunnarsson (3/3), Thomas. Trainer: Sebastian Hinze
Schiedsrichter: Sebastian Grobe und Adrian Kinzel
Siebenmeter: 1/2 – 3/3
Zeitstrafen: 2 – 4 (Steinhauser, Rod – Weck, Nippes, Stutzke, Fontaine)
Spielverlauf: 1:0 (5.), 4:1 (10.), 7:2 (15.), 9:2 (20.), 12:5 (25.), 15:8 (30.), 17:9 (35.), 20:12 (40.), 23:16 (45.), 25:17 (50.), 27:20 (55.), 29:22 (60.) 

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