BHC verpasst die zweite Überraschung

Handball-Bundesligist unterliegt Magdeburg 

Foto: A. Fischer

von Jan Wochner

Bei der Rückkehr in den Düsseldorfer ISS DOME hat Handball-Bundesligist Bergischer HC das Spiel gegen den SC Magdeburg 21:25 (8:9) verloren. Für die Mannschaft von Trainer Sebastian Hinze reichte es damit nicht zur Wiederholung des überraschenden Erfolgs aus der Hinserie, in der der BHC in Magdeburg triumphiert hatte.

Zwar führte der BHC früh mit 5:2, doch bis zur Pause schmolz der Vorsprung dahin. Nach Wiederanpfiff lief vor allem Magdeburgs Michael Damgaard so heiß, dass die Defensive des Bergischen HC überfordert war. Letztlich spielten die Ostdeutschen auch in der Abwehr zu stark und hatten in Torhüter Jannick Green zudem einen konstant, verlässlichen Rückhalt.

Damgaard überragt im ISS DOME mit 14 Toren

Eine offensive Steigerung gelang nach mäßiger erster Hälfte auch im zweiten Durchgang nicht beim BHC. Stattdessen war es immer wieder Damgaard, der für die Highlights sorgte und sich mit 14 Toren zum unumstrittenen Matchwinner aufschwang. Der Däne im Trikot der Magdeburger war in Topform. 

„Für Magdeburg war das ein verdienter Sieg. Bei uns hat nicht genug gepasst, um für Punkte in Frage zu kommen. Man könnte viele Details benennen, aber man kann es auch dabei belassen“, sagte BHC-Geschäftsführer Jörg Föste.  

Bergischer HC – SC Magdeburg 21:25 (8:9)
Bergischer HC:
Mrkva, Rudeck – Boomhouwer, Gutbrod (8), Stutzke (1), Weck, Babak, Arnesson (4), Szücs (1), Darj (2), Nikolaisen (1), Bergner, Schmidt (1), Uscins, Gunnarsson (3/2), Thomas. Trainer: Sebastian Hinze
SC Magdeburg: Green, Thulin – Musa, Chrapkowski, Kluge, Steinert, Pettersson (1), Magnusson (8/4), Hornke, Gullerud (1), Mertens (1), O’Sullivan (1), Bezjak, Daamgard (13), Preuss. Trainer: Bennet Wiegert
Schiedsrichter: Julian Köppl und Denis Regner
Spielverlauf: 2:1 (5.), 3:2 (10.), 5:2 (15.), 7:5 (20.), 7:7 (25.), 8:9 (30.), 11:13 (35.), 12:16 (40.), 15:17 (45.), 17:20 (50.), 18:22 (55.), 21:25 (60.) 

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