Bochum gelingt Revanche gegen ART Giants

92:96-Niederlage beim Tabellenführer

Foto: Beele

von Norbert Krings

Die ART Giants hatten dem Spitzenreiter in dieser Saison die einzige Niederlage beigebracht. Am Smstag kam es zum Rückspiel – und das ging diesmal knapp mit 96:92 an den VfL SparkassenStars Bochum.

Die letzte Minute lief längst als die Bochumer in eigener Halle auf vier Punkte Vorsprung erhöhten. Dennoch ließen die Gäste aus Düsseldorf nichts unversucht, um den Rückstand noch zu egalisieren. Doch der letzte Dreierversuch blieb zu kurz, die Spieler des Tabellenführers angelten sich den Rebound, und die Schlusssirene erlöste die Bochumer. Die Revanche war gelungen, die Schmach der einzigen Saison-Niederlage aus dem Hinspiel war getilgt. Die Gäste hingegen hatten die durchaus vorhandene Chance vergeben, die Bochumer erneut zu bezwingen.

„Wenn man einen Blick auf die Anzeigetafel wirft, dann sieht man schnell, dass es nicht am Angriff lag”, erklärte Magdowski nach dem Ertönen der Schlusssirene.  “Wir haben Bochum vor allem zu Beginn zu leicht ins Spiel kommen lassen. Es ist uns nie richtig gelungen, in ihrer Halle den Zugriff zu bekommen.” Der Trainer der ART Giants bemänglete zudem, dass seine Mannschaft den physischen Vorteil, den sein Team während des Spiels zumindest teilweise hatte, nicht ausspielen konnte.

Bochumer trafen immer wieder von jenseits der Dreierlinie

Die ART Giants hatten zunächst in der Bochumer Rundsporthalle keine Probleme,  ins Spiel zu finden, obwohl die Bochumer sehr bissig und aggressiv agierten, um die Hindspiel-Niederlage wieder gut zu machen. Beide Teams setzten auf Tempospiel, und Düsseldorfs Scharfschütze Andrius Mikutis machte deutlich, dass er nicht nur von jenseits der Dreierlinie punkten, sondern auch mit viel Zug zum Korb Angriffe erfolgreich abschließen kann. Aber es wurde deutlich, dass die Abwehr der Gäste nicht den allerletzten Zugriff in diesem Spiel bekommen konnte.

Der Tabellenführer aus Bochum erwarb sich zunehmend mehr Sicherheit im Angriffsspiel. Die Hausherren waren auch von der Dreierlinie erfolgreich und bauten ihren Vorsprung auf acht Punkte (36:28) aus. Die taktische Variante mit Lennart Boner und Marian Schick unter dem Korb, die ihren Größenvorteil am Brett nutzten, verkürzte den Rückstand der Düsseldorfer auf 37:39. Das Offensivspiel der ART Giants passte durchaus, allerdings hatte Bochum meist die richtige Antwort parat. Von der Dreierlinie trafen Niklas Geske und Johannes Joos sehr zuverlässig. Mit einem 55:54-Vorsprung für den VfL in einem ausgeglichenen Spiel ging es in die Pause.

Auch im dritten Viertel mussten die Gäste weiterhin einem knappen Rückstand hinterher  laufen. Mit viel Einsatz und den nötigen taktischen Anweisungen durch den Trainer blieb der Tabellensechste weiter auf Augenhöhe. Allerdings spielte ab dem letzten Viertel auch Kraft und Konzentration eine Rolle. Fehlpässe im Aufbauspiel machte es den Bochumern leichter, in gute Wurfpositionen zu kommen.

Mikutis bringt die ART Giants noch mal in Schlagweite

Durch eine große Kraftanstrengung kamen die Giganten wieder heran und bei noch 24,2 Sekunden auf der Anzeigetafel versenkte Düsseldorfs Litauer Andrius Mikutis einen präzisen Wurf von der Dreierlinie zum 94:92 in die Maschen. Doch dann kam der letzte Treffer des Spitzenreiters und der Rest war Jubel auf Seiten des Gewinners, der damit seine Tabellenführung ausbaute.

Beste Spieler bei den ART Giants waren Shawn Gulley und Marian Schick. “Trotzdem ist diese Niederlage kein Beinbruch für uns”, sagte Magdowski. “Es war ein gutes Basketballspiel und darauf wollen wir weiter aufbauen.“

ART Giants: Mavin (20), Lollis (11), Boner (6), Mikutis (11), Pook, Gebhardt (5), Helmhold, Schick (17), Hemirbas, Kehr, Gulley (22) und Pobric

 

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