Citygirls beweisen Moral und verlieren doch

Saisonstart in der Volleyball-Regionalliga

Foto: Kenny Beele

von Tobias Kemberg

Das neu formierte Team des DSC holt gegen Geldern einen 0:2-Rückstand auf, muss sich aber im entscheidenden Tie-Break geschlagen geben.

Der Start in die „Mammutsaison“ ging gleich über die volle Distanz. Trotz großer Moral und einem Comeback mussten sich die Regionalliga-Volleyballerinnen des DSC zum Auftakt letztlich doch dem VC Eintracht Geldern mit 2:3 geschlagen geben. „Ich rechne der Mannschaft hoch an, dass sie nach einem 0:2-Satzrückstand so zurück gekommen ist“, sagte Abwehrspielerin Sarah Reusing nach der ersten von 26 Begegnungen in sieben Monaten. „Es war ein Wechselbad der Gefühle.“

Durchgang Nummer eins ging relativ deutlich mit 17:25 verloren. Den Citygirls war anzumerken, dass die Abstimmung untereinander noch nicht richtig funktioniert – nicht verwunderlich angesichts einiger personeller Veränderungen in der langen Sommerpause. „Nach dem ersten Satz habe ich gedacht: Die hauen uns jetzt weg. Aber die Mannschaft hat gut reagiert und sich gepusht“, so Reusing.

Beim Stand von 23:23 im zweiten Abschnitt war das Team von Trainer Tim Heinrich dann im Pech – ein Ball der Gegnerinnen landete im Aus, wurde von den Schiedsrichtern aber gut gegeben. Kurz darauf war auch der zweite Durchgang mit 23:25 verloren. In den Sätzen drei und vier gelang den Citygirls jedoch noch einmal eine Steigerung. Mit 26:24 und 25:20 erreichte der DSC den entscheidenden Tie-Break und sicherte sich damit den ersten Zähler für die Tabelle.

Im Tie-Break entscheidet dann manchmal das Glück“, sagte Reusing. Mit 15:12 ging dieser an Geldern. „Wir haben auf jeden Fall noch Luft nach oben. Aber für das erste Saisonspiel und angesichts der Tatsache, dass wir noch nicht komplett waren, haben wir eine gute Leistung abgeliefert.“

Weiter geht es für die Citygirls bereits am Sonntag. Das Spiel beim SC Grün-Weiß Paderborn ist dann sogleich auch schon die weiteste Auswärtsreise der neuen Saison. „Das ist auch eine Mannschaft, die sich noch stabilisieren muss. Das kann uns zugute kommen“, blickte Reusing bereits nach vorne.

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