„Das gibt’s in keiner anderen Stadt…“

German Beach Trophy übertrifft alle Erwartungen

Foto: Kenny Beele

von Jan Wochner

Beachvolleyball in der Sportstadt Düsseldorf – das passt. Den Eindruck konnte man schon im vergangenen Sommer gewinnen, als die Beach Liga zu einem herausragenden Streaming-Erfolg inmitten einer Pandemie wurde. Die German Beach Trophy in der Mitsubishi Electric HALLE konnte das jetzt sogar noch toppen. Rund vier Wochen lang überzeugte das Beachvolleyball-Format unter dem Hallendach mit begeisternden Streams über die Streaming-Plattform Twitch.


Als Organisator steckt Beachvolleyballer Alexander Walkenhorst hinter diesem Erfolg. An der Seite von Sven Winter gewann Walkenhorst das Turnier in der Männerkonkurrenz ganz nebenbei. Außerdem erzählt der Spieler aus dem TEAM 2021 Düsseldorf im Interview, wieso das Format so durch die Decke gehen konnte und was er für die Zukunft plant. 

Alexander Walkenhorst, wie fällt das Fazit aus nach wieder einmal vier Wochen Beachvolleyball in der Sportstadt Düsseldorf?

Alexander Walkenhorst: In so einer Pandemie ist es erst einmal wichtig, dass wir diese vier Wochen ohne Infektion überstanden haben. Das Hygienekonzept hat also funktioniert, die vielen hundert Tests haben sich gelohnt. Das Risiko, das die Sportstadt Düsseldorf eingegangen ist, hat sich gelohnt. Ohne Neuinfektion durchgekommen zu sein, ist das Wichtigste aktuell.

Und abgesehen von der gesundheitlichen Perspektive…?

Walkenhorst: Die Spieler*innen sind sehr zufrieden. Etwas Negatives habe ich nicht einmal gehört, sondern nur Danksagungen. Das war und ist uns unheimlich wichtig. Und die Reichweite war herausragend. Wir haben über die Wochen mehr als zwei Millionen verschiedene Menschen erreicht. Das kann, glaube ich, kein Beachvolleyball-Event abseits der olympischen Spiele von sich behaupten. Deswegen ist das ein voller Erfolg gewesen.

Was ist denn für die Zukunft geplant?

Walkenhorst: Es gibt Pläne, aber da kommt es auf den Support aus der Wirtschaft an. Weil dieses Turnier hätte es so nicht gegeben, wenn sich nicht die Sportstadt Düsseldorf eingebracht hätte. Sowohl als Hauptgeldgeber als auch als Stadt die hinter dem Projekt steht. Ich hoffe, dass jetzt die Sponsoren aufspringen, weil wir zum zweiten Mal bewiesen haben, dass wir in einer schwierigen Zeit eine hohe Reichweite erzielen können. Ich teaser mal so ein wenig an: Vielleicht sehen wir uns Ende März, Anfang April hier wieder.

Was bleibt nach diesen begeisternden Wochen?

Walkenhorst: Ein riesengroßer Dank geht einfach an die Sportstadt Düsseldorf. Das geht beim Stadtdirektor Burkhard Hintzsche los, der uns das Vertrauen gegeben hat. Die Leute in der Mitsubishi Electric HALLE, die uns alles möglich gemacht haben. Aber was die Sportstadt hier für uns auf die Beine stellt und immer wieder möglich macht, ist einfach außergewöhnlich. Das gibt’s in keiner anderen Stadt. 

Danke für das Gespräch.

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