Der DYC will zum Saisonauftakt der ersten Deutschen Segelbundesliga in die Top Ten segeln

Fehlstart vermeiden

Die Seepromenade in Friedrichshafen ist von Cafés gesäumt. Vom 27. bis 29. April sind die Cafés der nahezu ideale Punkt, entspannt die erste Meisterschaftsregatta der deutschen Segelbundesliga-Saison 2018 zu beobachten. Insgesamt steigen wieder 72 Seglerinnen und Seglern aus 18 Clubs aus der ganzen Bundesrepublik auf Deutschlands größtem See in die Liga-Einheitsboote vom Typ J70. Auf dem Bodensee vor der Seepromenade der „Zeppelin-Stadt“ ist auch der Düsseldorfer Yachtclub (DYC) wieder mit dabei. Im fünften Jahr in Folge gehört der größte Segelclub der NRW-Landeshauptstadt zu den Top 18 Deutschlands. „Vor Friedrichshafen wollen wir einen soliden Saisonstart hinlegen und Platz zehn oder besser erreichen“, verrät der Sportliche Leiter des DYC Jan-Philipp Hofmann. „Genau das ist auch unser Saisonziel. Wir wollen den Klassenerhalt so früh wie möglich sichern und am Saisonende auch Platz zehn oder besser einnehmen.“

Den ersten Schritt in diese Richtung sollen auf dem Bodensee Hofmann selbst als Steuermann, Christoph und Alexander Swade sowie Hendrik Lenz tun. Das DYC-Quartett hat aber keine sportliche Standortbestimmung im Vergleich mit den den anderen 17 Erstligisten. „Wir haben eine intensive Saisonvorbereitung absolviert. Wir waren sehr früh im Jahr im Trainingslager in Monnickendam und haben je zwei Trainingswochenenden in Hamburg und Berlin hinter uns gebracht“, erläutert Hofmann. „In Hamburg und Berlin haben wir mit anderen Erstligisten trainiert, aber ich bin mir sicher, dass die nicht alle Karten auf den Tisch gelegt haben. Das haben wir ja auch nicht.“ So waren die einzigen Segel-Erstligisten aus NRW nicht immer als Erste an den Wendemarken. „Sowas würde nur Druck aufbauen. Ich bin mit unserer Saisonvorbereitung zufrieden“, verrät der Steuermann

Ganz abgeschlossen ist die aber nocht nicht, denn auf dem Bodensee werden die Düsseldorfer am Donnerstag noch einmal zum Training aufs Wasser gehen, um in den Wettkampfmodus zu kommen. „Wir wollen auf jeden Fall so einen Fehlstart wie in der letzten Saison vermeiden. Der Platz 15 zum Saisonauftakt 2017 hat uns die ganze Saison über das Leben richtg schwer gemacht“, so Hofmann. Dass der DYC jedoch weit vorne mitsegeln kann, hat er durch drei Top Ten-Resultate, darunter Platz drei am Saisonende 2017, bewiesen. Nach Möglichkeit will die DYC-Crew direkt am Anfang der Saison 2018 daran anknüpfen.

Das Wetter jedenfalls soll nach Hofmanns Geschmack sein. Kein Regen, um die 18 Grad und mäßiger Wind. „Das Wetter ist uns eigentlich egal. Aber mir schmeckt es besser, wenn es nicht zu viel Wind gibt. Dann kann ich meine taktischen Ideen besser umsetzen als wenn es der pure Überlebenskampf auf dem Wasser ist“, meint Hofmann.

Am Samstag und Sonntag werden die Rennen ab 12 Uhr im Internet live auf segelbundesliga.de übertragen. Darüber hinaus ermöglichen die SAP Sailing Analytics durch Live-Ranglisten, 2D- sowie 3D-Visualisierungen Seglern, Fans und anderen Interessierten das Renngeschehen jederzeit und überall zu verfolgen. Dafür muss man also nicht in einem Café an der Seepromenade in Friedrichshafen sitzen.

(JB)

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