Der erste Stresstest

Panther empfangen Paladins

Foto: Kenny Beele

von Tobias Kemberg

Zwei Wochen nach dem Auftaktsieg über die Hamburg Huskies geht es für den Football-Zweitligisten am Samstag mit dem nächsten Heimspiel weiter. Gegen Solingen muss vor allem die Offensive mindestens einen Gang hochschalten. Manager Sports Tim Haver Droeze lobt die akribische Arbeit der Trainer.

Die Reaktionen auf das erste Pflichtspiel nach eineinhalb Jahren fielen gemischt aus. Einerseits freuten sich die Düsseldorf Panther über den 12:6-Auftaktsieg gegen die Hamburg Huskies, andererseits wussten alle Beteiligten ganz genau, dass für den weiteren Saisonverlauf in der German Football League 2 eine deutliche Steigerung nötig sein wird. „Doch ein Sieg ist ein Sieg“, sagte Head Coach Douglas Fryer im Anschluss an den Erfolg über die Schlittenhunde und verwies auf das, was auch im Footballsport letztendlich entscheidend ist: das Ergebnis.

In den seither vergangenen 14 Tagen nutzten die Panther die vorhandene Zeit, um an den berühmten Stellschrauben zu drehen und das anstrengende erste Spiel nicht nur mental sondern auch physisch zu verarbeiten. „Der Saisonauftakt gegen Hamburg war nicht unbedingt Football auf absolutem Competition-Niveau“, sagt Manager Sports Tim Haver Droeze. „Die Huskies waren ein leichterer Gegner für einen optimalen Einstieg. Solingen ist insgesamt deutlich besser.“

Jene Paladins aus Solingen sind am Samstag (Kickoff: 16 Uhr) der Gegner der Raubkatzen. Und der macht sich mit zwei Siegen aus zwei Spielen im Gepäck auf den rund 20 Kilometer kurzen Weg nach Düsseldorf. „Es wird über die gesamte Spielzeit ein enges Spiel. Wenn wir aber unseren Gameplan durchziehen, dann werden wir erfolgreich sein“, glaubt Haver Droeze, der seine Mannschaft nach den zwei zurückliegenden Trainingswochen „sehr gut vorbereitet“ sieht.

Foto: Kenny Beele

Mehr Effizienz bei dritten Versuchen und ein verbessertes Laufspiel nötig

Vor allem offensiv muss das Team im zweiten GFL2-Spiel des Jahres zulegen. Gegen Hamburg führten nur drei von elf dritten Versuchen zu einem neuen First Down. Auch das Laufspiel war – die Quarterback-Sacks gegen Spielmacher Michael Eubank eingerechnet – mit 0,3 Yards pro Lauf praktisch nicht existent. „Wir müssen das umsetzen, was wir im Training erarbeitet haben und dann werden wir erfolgreich sein“, sagt Fryer.

Auch die Panther-Abwehr hat, trotz nur eines zugelassenen Touchdowns gegen Hamburg, in den vergangenen 14 Tagen noch einmal an der Feinjustierung gearbeitet. „Für uns wird es entscheidend sein, dass wir die beiden starken Offense-Imports der Paladins in Schach halten“, sagt Defensive Coordinator Sergej Schmidt. „Wir haben das nötige Talent auf unserer Seite und müssen uns vor niemandem verstecken.“

Tim Haver Droeze hat die akribische Arbeit der Coaches zwischen den beiden Heimspielen aufmerksam beobachtet und spricht ein Lob aus: „Alle sind sehr engagiert dabei. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass wir seit 2019 hier nicht nur eine fast komplett neue Mannschaft haben. Auch der Coaching Staff sieht mittlerweile ganz anders aus. Das muss sicherlich noch ein bisschen wachsen, aber jeder macht sogar mehr als vielleicht nötig wäre und alle sind definitiv mit viel Herzblut dabei. So haben wir uns das vorgestellt“, sagt der Manager Sports der Panther.

Bis zu 1000 Zuschauer dürfen vor Ort dabei sein

Wie schon im ersten Heimspiel der neuen Saison sind auf der Anlage in Benrath Zuschauer zugelassen. Bis zu 1000 Fans dürfen am Samstag unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen dabei sein. Tickets können noch per Mail an ticket@duesseldorfpanther.de vorbestellt und an der Tageskasse abgeholt werden. Außerdem wird die Partie im Livestream übertragen.

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