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Die DEG startet mit Sieg gegen Japan in den Köln Cup

  • Samstag, der 27. August 2016
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Der DEG ist der Auftakt beim Köln Cup gelungen. Gegen einen der ungewöhnlichsten Testspielgegner der jüngeren Vergangenheit – die Nationalmannschaft Japans – gewann das Team von Christof Kreutzer mit 2:1 nach Verlängerung (1:0, 0:0, 0:1, 1:0). Im Trainingszentrum der Kölner Haie, direkt neben ihrer Arena gelegen, sorgten die Keeper auf beiden Seiten für die Höhepunkte und damit dafür, dass die Partie erst in der Verlängerung entschieden wurde.

Erste gute Nachricht gleich zu Beginn. Marcel Brandt stand erstmals in dieser Vorbereitung auf dem Eis. In der vergangenen Spielzeit vom Stürmer zum Verteidiger umgeschult, begann er nun wieder vorne. Die Nummer 92 ersetzte Alexej Dmitriev, der in der vergangenen Woche eine Fleischwunde am Fuß erlitten hatte, an der Seite von Eddi Lewandowski und Manuel Strodel. Und sie alle erlebten eine zu Beginn drückend überlegene DEG. Die Japaner kamen kaum aus ihrem Drittel heraus und verloren die Scheibe gegen die aggressiven Düsseldorfer schnell im Aufbauspiel. Was fehlte, war der Torerfolg. Die Chancen zahlreich, Lewandowskis Dreifach-Möglichkeit innerhalb weniger Sekunden war nur eine von vielen. Aber Ex-NHL-Keeper Yutaka Fukufuji im Kasten des Teams aus Fernost war stets zur Stelle. Auf der anderen Seite erlebte Mathias Niederberger geruhsame erste zehn Minuten ohne auf ihn zuschießenden Puck im Sichtfeld. Das änderte sich, als urplötzlich Hiroki Ueno frei vor ihm auftauchte, aber der DEG-Goalie parierte sicher. Die Japaner nun besser im Spiel, Umstellungen bei den Rot-Gelben. Als Bernhard Ebner eine 2+10 Minuten-Strafe absaß, rückte Marcel Brandt dann doch wieder in die Defensive an die Seite von Tim Schüle. Der Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Und wieder war es die Reihe, die auch schon in der vergangenen Woche in Garmisch für so viel Spaß gesorgt hat. Alex Barta nach Vorlage von Daniel Kreutzer und Christoph Gawlik sorgte dafür, dass die DEG mit einer verdienten Führung in die Pause ging.

Im Mitteldrittel wie schon zu Beginn eine sehr faire Begegnung. Nachdem beide Teams in den ersten 20 Minuten je einmal in Überzahl waren, gingen im zweiten Abschnitt beide Strafen an die DEG. Kurioserweise beide an Chris Minard – ohne dass er es zwischendurch einmal wieder auf die Bank seines Teams geschafft hätte. Das war es aber auch mit Neuigkeiten auf der Anzeigetafel. Tore: Fehlanzeige. Die DEG mit leichtem Chancenplus, die Japaner aber mit der besten durch Masahito Nisihwaki – doch Mathias Niederberger hielt mit bärenstarker Parade das Zu-Null.

Die Japaner bereiten sich momentan in Deutschland auf die Olympiaqualifikation im September vor. Da treffen sie dann in Lettland auf das deutsche Team um Stephan Daschner, der der DEG am Samstag nicht zur Verfügung stand, weil er schon beim Nationalteam weilt. Im letzten Drittel lange nichts Neues. Dann muss Tim Conboy kurz vor Schluss mit 2+10 Minuten raus, Japans Coach Greg Thomson nimmt seinen Keeper vom Eis. Sechs gegen Vier nun aus Sicht der Asiaten und das zahlte sich aus. Takuma Kawai gut zweieinhalb Minuten vor Schluss mit dem 1:1-Ausgleich. Die Partie musste also in die Verlängerung. Fünf Minuten Drei gegen Drei und nach einer Strafzeit gegen Japan Vier gegen Drei aus DEG-Sicht. Das nutzten die in blau spielenden Düsseldorfer nach 62:21 Minuten durch Daniel Kreutzer nach Vorarbeit von Bernhard Ebner zum Siegtreffer.

Zum Abschluss des Köln Cups kommt es am Sonntag zum Aufeinandertreffen mit den Gastgebern. Das rheinische Derby im Kleinformat des Trainingszentrums ist damit auch gleichzeitig das Finale des Turniers. Die Haie hatten bereits am Freitag mit 5:1 gegen Japan gewonnen.

Strafen: Nationalmannschaft Japan 6 – Düsseldorfer EG 10+20

(TM)