Hochschul Meister Sportwerk  Sarah, Purya

Drei Meister dürfen nach Italien

  • Donnerstag, der 13. Dezember 2018
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Sportwerker gewinnen die Deutsche Hochschulmeisterschaft und qualifizieren sich für die Universiade 2019

Sarah di Sinno, Purya Torki und Bouazza El Hainouni haben sich für nächstes Jahr einen Reisetermin nach Italien erkämpft. Die drei Taekwondoka vom Sportwerk gewannen die Deutsche Hochschulmeisterschaft und haben sich deshalb für die Teilnahme an der Universiade 2019 (3. bis 14. Juli) in Neapel qualifiziert. „Wir hatten drei Studenten der Hochschule Düsseldorf nach Jena zur Deutschen Hochschulmeisterschaft geschickt und alle drei kommen als Meister zurück. Das ist stark“, freute sich Sportwerk-Trainer Inan Tunc. „Jetzt müssen wir gucken. Dass wir das Trio nächstes Jahr gut auf die Tage in Neapel vorbereiten.“

In Jena wurden die studierenden Titelträger in den vier olympischen Gewichtsklassen ermittelt. d.h. dass jeweils zwei der acht Taekwondo-Gewichtsklassen zusammengefasst wurden. „Beispielsweise Sarah kämpft normalerweise in der Kategorie über 73 Kilogramm. Geht es in die olympischen Klassen, muss Sarah in der Wettkampfkategorie über 67 Kilo starten“, erläutert Tunc. „Wenn schwerere Taekwondoka gegen leichtere antreten, ist Körpergewicht nicht immer ein Vorteil. Leichte Kämpfer sind meist schneller und agiler.“

Sozialpädagogik-Studentin di Sinno war es in Jena völlig egal, wie schwer ihre Kontrahentinnen waren. Ihre ersten beiden Kämpfe gegen Anna Burak von der TU Darmstadt und ihr Halbfinale gegen Vanessa Cicatello von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart konnte di Sinno vorzeitig für sich entscheiden. Nur im Finale gegen Natalie Urban von der Uni Bochum musste die 19-Jährige Sportwerkerin über die volle Distanz gehen. Für die Nationalmannschaftskämpferin aus Düsseldorf war auch das kein Problem, denn am Ende stand di Sinnos deutlicher 22:10 Punktsieg und damit der deutsche Hochschulmeistertitel.

Purya Torky hatte im Finale der Wettkampfklasse Herren bis 58 kg alles im Griff. Damit war aber nicht zurechnen gewesen, denn Alexander Müller von der TU Mittelhessen ist bereits eine erfahrener und erfolgreicher Taekwondoka. So war der 21-Jährige bereits deutscher Jugendmeister, hat drei internationale Meisterschaften gewonnen und zuletzt bei der deutschen Takwondo-Meisterschaft in Düsseldorf in der Seniorenklasse die Bronzemedaille geholt. Es war das erste Duell der beiden und der 18-jährige Umwelt- und Verfahrenstechnik-Student vom Sportwerk zeigte, dass auch in Zukunft mit ihm zu rechnen sein wird. Purya sicherte sich den Hochschulmeistertitel mit 20:6 Punkten.

Noch deutlicher machte es Elektro- und Informationstechnik-Student Bouazza El Hainouni. „Bobo“ bezwang im Finale der Schwergewichte (über 80 kg) Deniz Braske von der Uni Heidelberg mit 33:8 Punkten. Die Universiade-Quali war geschafft.

(FF)