Die Frühere Siebenkampf-Weltmeisterin Sabine Braun (links) Freute Sich Mit Dem ART-Gold-Siebenkampf-Team, Von Links Helena Peters (10.), Kaja Bins (3.), Annkathrin Hoven (1.) Und Daniele Kreft (21.) über Den DM-Titel
Die frühere Siebenkampf-Weltmeisterin Sabine Braun (links) freute sich mit dem ART-Gold-Siebenkampf-Team, von links Helena Peters (10.), Kaja Bins (3.), Annkathrin Hoven (1.) und Daniele Kreft (21.) über den DM-Titel

Dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze bei Mehrkampf-DM

  • Montag, der 24. August 2015
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Max Kluth, Annkathrin Hoven und das ART-Siebenkampf-Team Deutscher Meister – Fynn Zenker im Zehnkampf mit Silber

Die ART-Talente im Alter bis zu 17 Jahren sorgten zwei Tage lang bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften im ostwestfälischen Lage für höchstes Erstaunen und viel Gesprächsstoff. Am Ende stand mit dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze eine Bilanz, die ihres Gleichen in Deutschland sucht.

Beim ART sah man am Schluss viele Gesichter mit Freudentränen in den Augen. “Eine solche Erfolgsbilanz hat es für Düsseldorf selbst in früheren Zeiten noch nie gegeben”, war Peter Kluth richtig begeistert vom Auftritt des ART-Teams.

Max Kluth als Titelverteidiger wieder als Meister im Ziel des Neunkampfes

Max Kluth als Titelverteidiger wieder als Meister im Ziel des Neunkampfes

Und nicht nur über seinen 15-jährigen Sohn Maximilian durfte Kluth staunen, der im Neunkampf der M15 seinen DM-Titel aus dem Vorjahr eindrucksvoll stark verteidigte, obwohl er am ersten Tag bei sehr schwierigen böigen Windverhältnissen beim Speerwerfen (43,28 Meter) und Stabhochsprung (3,30 Meter) nur sehr holprig in den Wettkampf gekommen war. Nach 6,78 Meter im Weitsprung und 1,84 Meter im Hochsprung beendete Max Kluth mit seinem 1000-Meter-Lauf, als er auf den letzten 200-Metern dem Feld eindrucksvoll stark davon spurtete seine zwei-tägige Erfolg-Show mit über 400 Punkten Vorsprung.

Zuvor hatten die ART-Mädchen um die 14-jährigen Annkathrin Hoven (Gold mit 3911) und Kaja Bins (Bronze mit 3804) mit ihren Medaillen-Gewinnen im Siebenkampf der W14 für Jubel und Begeisterung gesorgt. Dabei war nach einem missglückten Speerwurf (nur 24 statt der sonstigen 35 Meter) Annkathrin Hoven der Schreck in die Glieder gefahren. Vor dem abschließenden 800-Meter-Lauf hatte sie nur noch einen Vorsprung von gerademal zwei Punkten. Aber im 800-Meer-Lauf brachte sie ihre Welt von der Spitze aus wieder in Ordnung. Zuvor hatte sie beim Weitsprung (ganz starke 5,92 Meter) und beim Hochsprung (1,67 Meter) für Aufsehen gesorgt. Wie auch Team-Kollegin Kaja Bins, die einen tollen Siebenkampf ohne Ausfälle zu Stande brachte und dafür mit Bronze und neuer Bestleistung (3804 Punkte) belohnt wurde. Das ART-Mädchen-Team (Annkathrin Hoven, Kaja Bins, Helena Peters, Daniela Kreft) gewann mit über 400 Punkten Vorsprung in der Teamwertung, obwohl es bei weitem das jüngste Team (alle Mädchen vom Jahrgang 2001) gewesen war.

ART-Silber-Boys im Zehnkampf: von links: Sean Roth, Linus Fries, Rasmus Kildahl und Fynn Zenker, der mit neuer Bestleistung von 6924 Punkten Vizemeister wurde.

ART-Silber-Boys im Zehnkampf: von links: Sean Roth, Linus Fries, Rasmus Kildahl und Fynn Zenker, der mit neuer Bestleistung von 6924 Punkten Vizemeister wurde.

Eine weitere “Big”-Show hatte es am frühen Sonntag Abend mit dem Finale im Zehnkampf der U18 gegeben, bei dem der 17-jährige Mainzer U18-Weltmeister Niklas Kaul natürlich nicht zu schlagen war, aber Silber für Fynn Zenker (ART) mit neuer Bestleistung (6924 Punkte) die große Überraschung war. Fynn hatte mit 4,60 Meter beim Stabhochsprung am zweiten Tag den Grundstein zu diesem großen Erfolg gelegt, musste aber unbedingt den 1500-Meter-Lauf gewinnen, was ihm auch in 4:41,58 Minuten gelang. Da war der Jubel beim ART natürlich groß, denn das ART-Team (Fynn Zenker, Sean Roth/4,40 Meter beim Stabhochsprung, Rasmus Kildahl, Linus Fries) gewannen Silber hinter den starken Mainzern aber noch vor den Leverkusenern. Dabei musste der ART das Missgeschick von Linus Fries im 110-Meter-Hürden-Lauf verkraften, bei dem er keinen einzigen Punkt bekam, weil er nach einem Sturz disqualifiziert worden war, obwohl er sich aufgerappelt und bis ins Ziel gelaufen war.