Durchwachsene Ausbeute im Sand

Beachvolleyballer in Hamburg und Prag am Start

Foto: Kenny Beele

Das King of the Court in Hamburg ist vorbei. Olympiasiegerin Laura Ludwig triumphierte und setzte sich die Krone auf. Das Highlight aus Düsseldorfer Sicht: TuSA-Spielerin Sarah Schulz aus Düsseldorf gewann das nationale Turnier, auch Nele Schmitt überzeugte. Für Walkenhorst/Winter lief es in Tschechien schlecht.

Mit je zwei Teams im Halbfinale bei den Frauen und bei den Männern konnten die deutschen Teams in der internationalen Phase des King of the Court in Hamburg überzeugen. Bei den Frauen gewann Laura Ludwig das Turnier mit ihrer schweizerischen Teampartnerin Anouk Vergé-Dépré. Das Duo Bieneck/Schneider sicherte sich den Bronzerang. Bei den Männern siegte zwar das polnische Team Kantor/Losiak, doch konnten sich die Poniewaz-Zwillinge auf Platz drei setzen. Das Duo Thole/Wickler beendete das Turnier auf dem fünften Platz. 

Durchwachsene Leistung der Düsseldorfer Teams

So stark die deutschen Teams beim King of the Court insgesamt auch abschnitten: Trotz einiger überzeugender Leistungen der Sportstadt-Vertreter in der nationalen Phase des Turniers, waren die Düsseldorfer Leistungen vor allem im internationalen Turnier eher durchwachsen.

DJK Tusa 06-Spielerin Sarah Schulz gewann das nationale Turnier mit Teampartnerin Chantal Laboureur. Nele Schmitt, ebenfalls TuSA, konnte sich mit Lea Sophie Kunst auf den dritten Platz vorkämpfen. Beide Teams rückten somit in die internationale Turnierphase vor. Dort kam das Duo Schmitt/Kunst aber nicht über den siebten Platz hinaus. Das Team Laboureur/Schulz belegte Platz sechs. Für Team 2021 Düsseldorf-Mitglied Cinja Tillmann war mit ihrer spanischen Teampartnerin Angela Lobato sogar im Viertelfinale Schluss.

Alexander Walkenhorst. Foto: K. Beele

Die TuSA-Athleten Paula Schürholz oder Rudy Schneider schieden bereits im Halbfinale des nationalen Turniers aus. Damit verpassten sie den Einzug ins internationale Turnier. Und auch das TuSA-Duo Borger/Sude vom Team 2021 Düsseldorf verpasste die Qualifikation für die internationale Konkurrenz und beendete das nationale Turnier auf Platz Fünf. 

Walkenhorst/Winter enttäuschen in Prag

Parallel zum in Hamburg stattfindenden King of the Court wurde auch in Prag beim 2-Sterne-Turnier der FIVB World Tour Beachvolleyball gespielt. Das deutsche Duo Bergmann/Harms verlor im Finale nur knapp gegen die Tschechen Perusic/Schweiner mit 1:2. Die beiden TuSA-Spieler Alex Walkenhorst und Sven Winter vom Team 2021 Düsseldorf haben das Turnier hingegen wortwörtlich in den Sand gesetzt. Für sie war bereits in der Runde der letzten Zwölf Endstation. 

Im Vorfeld erklärte Sven Winter noch: „Alles ab Platz Fünf aufwärts wäre ein ordentliches Ergebnis. Insgeheim wünscht man sich aber natürlich im Halbfinale mitzuspielen.“ Mit dem Resultat in Prag können die beiden Sportstädter daher sicherlich nicht zufrieden sein. Am Ende hieß es nur Platz neun für das Düsseldorfer Duo.

Text: Jonas Wagner

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