„Es gab nicht viel zu überlegen“

Cinja Tillmann im Interview

Foto: Flo Treiber

von Tobias Kemberg

Die Beachvolleyballerin gehört ab sofort zum TEAM 2021 Düsseldorf und spielt künftig mit Svenja Müller zusammen. Im Gespräch mit der Sportstadt erklärt die 29-Jährige, warum sie sich für den Wechsel entschieden hat und was Düsseldorf für die Beachvolleyball-Szene so attraktiv macht.

Frau Tillmann, wie ist der Wechsel zur DJK Tusa 06 und damit in die Sportstadt Düsseldorf zustande gekommen?

Cinja Tillmann: Die Stadt macht unheimlich viel für den Sport. Der Beachvolleyball erlebt hier eine besondere Förderung. Nachdem ich mich mit den Verantwortlichen zusammengesetzt habe, gab es nicht viel zu überlegen. Die Konzepte überzeugen mich. Außerdem habe ich einen engen Draht zu Alexander Walkenhorst und Sven Winter, da wir in einer Trainingsgruppe sind.

Was macht Düsseldorf für die Beachvolleyball-Szene so attraktiv?

Tillmann: Zunächst einmal ist es einfach super, dass es in Düsseldorf zwei Beach-Hallen gibt. Da können andere Städte noch von lernen. Jedes Jahr gibt es hier mindestens ein Turnier. Gerade im vergangenen Sommer hat die ganze Szene nach Düsseldorf geschaut. Immerhin wurden hier ungefähr acht Wochen Beachvolleyball auf höchstem Niveau geboten. Das hat unserem Sport viel Aufmerksamkeit verliehen. Bei diesen Turnieren hat man einfach gemerkt, wie sehr es der Sportstadt wirklich um die Unterstützung und Förderung der Athleten geht. 2021 setzt sich das bereits mit der German Beach Trophy und dem Nations Clash weiter fort.

Künftig spielen Sie an der Seite von Svenja Müller. Welche Erwartungen haben Sie an das Zusammenspiel?

Tillmann: Kurzfristig geht es darum, sich gemeinsam einzuspielen und aufeinander abzustimmen. Mittel- und langfristig wollen wir international erfolgreich sein, also nicht nur mithalten, sondern oben dabei sein. Dazu ist die individuelle Weiterentwicklung immer ein wichtiger Aspekt.

Derzeit reden alle über die German Beach Trophy in der Mitsubishi Electric HALLE. Freut man sich als Spielerin denn schon wieder auf die Outdoor-Saison?

Tillmann: Auf jeden Fall. Beachvolleyball ist eine Outdoor-Sportart. Sich mit den äußeren Faktoren wie der Sonne oder dem Wind auf dem Court auseinander zu setzen, macht das Ganze erst besonders. Natürlich ist es einfach klasse, dass derzeit überhaupt so ein cooles Event wie die Beach Trophy stattfindet. Aber ich freue mich schon auf den Sommer, das Trainingslager und die Turniere – wenn sie denn wirklich gespielt werden können.

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