(Foto: Bernd Thiel-Wieding)
(Foto: Bernd Thiel-Wieding)

Glückwunsch an die Typhoons

  • Dienstag, der 7. Mai 2019
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Als der Hauptschiedsrichter der Partie zwischen den Düsseldorf Panther Rookies und den Düsseldorf Typhoons den Football zum Zeichen des Spielendes hob, mussten die Fans, Spieler und Trainer der Panther erst mal tief durchatmen. Die 3:26 (3:3, 0:20, 0:0, 0:3) Niederlage gegen die Mannschaft des Theodor-Fliedner-Gymnasiums in Kaiserswerth wird wohl noch Tage später auf die Gemüter der Raubkatzen schlagen. Marvin Damm war sichtlich angefressen und sprach erst nach einigen Minuten zu seiner Mannschaft. „Wir haben es uns von Anfang an selber schwer gemacht durch Undiszipliniertheit, Unkonzentriertheit und der falschen Einstellung“.

War im ersten Viertel vor rund 300 Zuschauern auf der kleinen Kampfbahn noch alles im grünen Bereich und die jungen Panther hielten mit einem 3:3 die Begegnung offen, brachen im zweiten Spielabschnitt alle Dämme. Eine der vielen Strafen gegen die Panther brachte die Typhoons an die Endzone der Gastgeber heran und die Strafe folgte dann auch noch von den „Fliedner-Schülern“: Spielmacher Max Bühling passte auf Hendrick Werther, der dann unberührt in die Panther-Endzone stürmte. Einige Spielzüge später dann schon die vermeintliche Vorentscheidung. Eine Interception von Panther-Quarterback Jan Leuker nutzte Tom Hirschmann zum Return in die Endzone der Rookies und als die Panther- Offense im darauffolgenden Drive den Ball verlor und die Typhoons sofort wieder auf Scoreboard kamen, war die Kuh vom Eis.

Die Panther versuchten in der zweiten Hälfte noch mal alles, die Verteidigung der Kaiserswerther hielt die Offense der Raubkatzen aber immer wieder schnell auf. Das Fieldgoal von Arian Ghorbani kurz vor Ende des Spiels waren die einzigen Punkte in der zweiten Hälfte. „Besonders in der Offense haben wir viele individuelle Fehler gemacht, die uns das Spiel gekostet haben“, resümierte ein sichtlich enttäuschter Marvin Damm.

Düsseldorf Panther U19 – Düsseldorf Typhoons 3:26 (3:3, 0:20, 0:0, 0:3)
300 Zuschauer auf der kleinen Kampfbahn

(MB)