Gregory Minoue verteidigt seinen Titel

Sieg für Hürdensprinter bei Jugend-DM

Foto: Kenny Beele

von Tobias Kemberg

Der TV Angermund darf sich bei den Deutschen Meisterschaften in Rostock über zwei Medaillen freuen. Auch Diskuswerferin Marie-Sophie Macke gelingt der Sprung aufs Podium.

Insgesamt zehn Düsseldorfer Leichtathletik-Talente fuhren zu den Deutschen Jugendmeisterschaften nach Rostock. Zwei von ihnen brachten Medaillen mit zurück. Seiner Favoritenrolle an der Ostsee gerecht wurde Gregory Minoue. Der Hürdensprinter vom TV Angermund stand mit einer Zeit von 13,57 Sekunden auf Platz eins der U20-Meldeliste, lief im Finale eine starke Zeit von 13,60 Sekunden und durfte sich über Gold freuen.

Bereits im Vorlauf zeigte Minoue in 13,68 Sekunden seine Klasse, nahm vor der Ziellinie aber sogar etwas Tempo heraus. Im Finale glückte ihm dann die angestrebte Titelverteidigung. Über die 100 Meter scheiterte Minoue im Halbfinale (10,86 Sekunden/10,68 Sekunden im Vorlauf).

Ebenfalls den Sprung auf das Podest schaffte U18-Diskuswerferin Marie-Sophie Macke – Minoues Vereinskollegin vom TV Angermund. Ihre Weite von 45,78 Meter bedeuteten Platz zwei und Silber. Eine gute Platzierung erreichte auch Letizia Marsico. Die Diskuswerferin des TV Angermund landete mit 45,71 Meter auf Rang fünf der U20-Konkurrenz, hatte sich im Vorfeld aber durchaus etwas mehr ausgerechnet. Seit ihrer persönlichen Bestweite von 51,01 Meter ist Marsicos Timing beim Wurf derzeit aber nicht immer perfekt. Das machte sich auch bei der Jugend-DM bemerkbar.

Stabhochspringer Lorenz Raschke bleibt ohne gültigen Versuch

Ohne Top-Fünf-Rang blieben die Talente des ART Düsseldorf. Bahngeherin Ila Elbert fiel über die 3000 Meter vom zunächst gemeldeten sechsten noch auf den siebten Platz zurück, weil sie in der Schlussphase ihres Rennens noch einmal verwarnt worden war. Durch die 30 Sekunden Zeitaufschlag fiel sie in der Abrechnung zurück. Durch die Strafe hatte auch ihre persönliche Bestzeit von 16:07 Minuten nur kurz Bestand.

Pech hatte U18-Stabhochspringer Lorenz Raschke vom ART, der durchaus Chancen auf Bronze gehabt hätte, jedoch ohne gültigen Versuch blieb. Bei teilweise windigen Bedingungen in Rostock war Raschke allerdings nicht der einzige Stabhochspringer, der Probleme hatte.

Etwas unverhofft zur Jugend-DM war Weitspringerin Selkis Arinna Elong gekommen. Weil beim letzten Qualifikationswettkampf in Wattenscheid ihre Weite untergegangen war, stand sie zunächst nicht in der Meldeliste. Ihr Trainer Silvio Zein hakte daraufhin nach und Elong durfte doch noch in der U18-Konkurrenz starten. Am Ende belegte sie mit einer Weite von 5,48 Meter Platz zehn.

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