Karla Borger: „Mir kommt es wie eine richtige Meisterschaft vor“

Auftakt zur Beachliga in Düsseldorf

Foto: Kenny Beele

von Tobias Kemberg

Die Beachliga ist gestartet – acht Frauen- und acht Männerteams kämpfen bis zum 12. Juli auf den Plätzen neben der Arena um die Titel. Stockheim-Team-Mitglied Karla Borger, die für die DJK Tusa 06 spielt, spricht im Interview über den Auftakt.

Frau Borger, wie haben Sie den Start im doch eher ungewohnten Rahmen erlebt?

Karla Borger: Wenn ich auf die Rahmenbedingungen schaue, war es definitiv etwas ungewöhnlich für mich. Dazu kommt, dass ich mit Svenja Müller ja noch nicht so lange zusammenspiele. Wir waren extrem nervös, auch wenn ich vielleicht nicht nervös sein sollte. Man braucht diese knappen Spiele wie zum Auftakt gegen die Overländer-Zwillinge (2:1, Anm. d. Red.), um sich aneinander und die Bedingungen hier vor Ort zu gewöhnen.

Wie ist denn der generelle Eindruck vom Setup der Beachliga? Die im Vorfeld oft zitierte Center-Court-Atmosphäre gibt es aus bekannten Gründen ja nicht. . .

Borger: Ich finde das ganze Setup sehr schön, mit den Farben und den Logos. Das ist richtig schön aufgebaut. Wir kommen hierhin und es fühlt sich wie ein richtiges Turnier an. Es geht um keine Punkte, sondern darum, dass wir einfach spielen können. Aber mir kommt es wie eine richtige Meisterschaft vor. Das entsprechende Feeling ist da und darüber bin ich total froh. Ich konnte vorher nicht einschätzen, wie alles abläuft und wie ernst das hier alle nehmen. Doch es ist echter Sport.

Spüren Sie denn so etwas wie einen Heimvorteil als Tusa-Starterin und Teil des Stockheim-Teams?

Borger: Dass Svenja und ich für einen Verein starten, das ist richtig cool. Vor dem Turnierbeginn haben wir auch noch beim Aufbau geholfen. Das fühlt sich dann schon nach etwas Eigenem an. Und die Beachliga wird in Düsseldorf ausgetragen. Also ist es auch ein Heimspiel.

Wie sind Ihre Erwartungen an die kommenden Wochen?

Borger: Nach den Spielen werden wir immer müde sein, vor allem, weil wir zwei Mal pro Tag antreten. Diese Belastung ist schon besonders. Das wird jeder in den Knochen spüren. Ich bin gespannt, wer damit am besten zurechtkommt. Langeweile kommt definitiv nicht auf. Wir werden die ganze Zeit beschäftigt sein, die freie Zeit verbringen wir im Arena-Hotel, um zu regenerieren. Wir sind einfach alle happy, dass wir die Beachliga haben und Teil davon sind.

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