Kennt ihr noch die alte Brehmstraße? 01.09. ab 11 Uhr, save the date…

  • Freitag, der 6. Juli 2018
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Ich erinnere mich kaum noch daran, wann ich erstmals und wie oft ins Eisstadion an der Brehmstraße einmarschiert bin. Ich war noch klein – und ich war nie wirklich klein – und noch völlig unschuldig – und ich war noch nie… ok, lassen wir das – aber eines weiß ich noch: Es hat mich geprägt, für immer und ewig.

Selbst heute noch – im hohen Alter – erwische ich mich immer wieder dabei, dass ich mich einsam und verklärt auf der Stehplatz-Geraden wiederfinde und keine Ahnung habe, wie ich dahin gekommen bin.

Der alten Zeiten willen.

Ich mach mir da übrigens keine wirklich großen Gedanken, denn ich bin seltenst alleine dort, es gibt sie noch zuhauf, die Rot-Gelben Schlafwandler und so lange man nicht im Schlafanzug, Nachtmütze und ohne seine „Dritten“ einläuft, was soll’s. Es ist und bleibt eben ein echter Tempel für jeden Eishockey-Fan, egal welche Farben er trägt.

Da frage ich mich aber auch: Muss man denn nur dahin wandeln, um doof rumzusitzen und debil auf die leere Eis- oder Betonfläche gucken, oder kann man den Besuch nicht auch sinnvoll nutzen?

Man kann!

Eine tolle Gelegenheit ist zum Beispiel die Saisoneröffnung der DEG Jugend am 01.09. ab 11 Uhr dort.

Wenn ich schon in Erinnerungen schwelgen will, dann doch bitteschön mit Live-Musik, Stände, die sich perfekt um mein leibliches Wohl sorgen – ob fest oder flüssig -, Aktionen mit und für Kids, als da wären: Kinderschminken, Kletterwand, Tombola, Torwandschießen, Spendenlauf und und und…

Ein umfangreiches Programm an dem Tag und dazu noch Action on Ice mit Showtraining, Kids on Ice und Testspiel der U17 gegen den ewigen Rivalen aus Krefeld, 1. DEG e.V. Eisstock-Cup und nicht zu vergessen der Düssi-Cup (ein Weltranglistenturnier für Tischeishockey).

Wahrlich viel zu sehen und zu erleben am 01.09.

Und na klar, es bleibt genug Gelegenheit, sich an diesem Tag die altehrwürdige Eishalle genauer zu betrachten und sich in die Zeit der „Selbstgestrickten“, der Kutten, Altbier aus dem Fass und vielen „Klatschen“ der Auswärtsteams (ich bin wie oft geknickt die 300 km heimgefahren) zurückzuträumen, ganz sicher!

Man sieht sich.

Euer Heiko Sauer