Tsportwerk Eam Berlin Open 2019

Kompletter Medaillensatz in der Bundeshauptstadt

  • Montag, der 6. Mai 2019
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Bei den Berlin Open holen Sportwerker Gold, Silber und Bronze

Sarah Di Sinno, Mona Afsharian, Alyamin Samani, Purya Torky, Jan Eric Fischborn und Luca Shu hatten sich vom Sportwerk aus zum ASV Berlin aufgemacht, um bei den Internationalen Berlin Open im Taekwondo zu kämpfen. Und das machten sie unter den Augen von Sportwerk-Trainer Inan Tunc richtig gut. Samani gewann den Berliner Meistertitel in der Wettkampfkategorie A-Jugend bis 61 kg Körpergewicht. Di Sinno (Damen, über 73 kg) wurde Berliner Vizemeisterin, während sich Torky (Herren, bis 63 kg) und Fischborn (Herren, über 87 kg) die Bronzemedaille sicherten. „Ich bin insgesamt mit dem Auftreten des Teams zufrieden, obwohl mehr drin gewesen wäre“, urteilt Tunc.

Der 13-Jährige Samani startete in der B-Jugend, im Halbfinale traf er auf Erencan Aydogmusoglu (Chikara Berlin). Mit 31:21 Punkten behielt der junge Mann aus der NRW-Landeshauptstadt die Oberhand über den Taekwondo-Kämpfer aus der Bundeshauptstadt. Das Finale war eine noch eindeutigere Angelegenheit für den Sportwerker. Er gewann gegen den von der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union (NWTU) für die Berlin Open Nominierten Mark Schneider (TV Becketal) mit 23:2 wegen sportlicher Überlegenheit vor Ablauf der 3 x 90-sekündigen Kampfzeit.
In Gegensatz zu Samani unterlag di Sinno in ihrem Finalkampf. Gegen die deutsche Ranglistenerste Tugba Göker (Chikara Berlin) mit 8:12. „Das war unglücklich und unnötig. Sarah hatte durchaus Siegchancen“, erklärt Tunc.
Torky startete in Berlin bei einem seiner ersten Wettkämpfe im Herrenbereich. Und der gerade 18-Jährige trat auch noch eine Gewichtsklasse höher an als sonst. „Normalerweise ist Purya in der Klasse bis 58 Kilo aktiv. Bei den Berlin Open startete er bis 63 Kilogramm“, verrät Tunc. „Das hat er wirklich sehr gut gemacht.“ Mit 5:0 Punkten gewann Purya gegen Hermann Pettersen (Norwegen) und zog ins Halbfinale ein. Dort ließ der Düsseldorfer aber etwas die taktische Linie vermissen und unterlag mit 25:34 Punkten gegen Ahmadshah Kohistani (TKD Elite Berlin). Bronze nahm Torky dennoch mit nach Düsseldorf.

Die zweite Bronzemedaille für einen Sportwerker gewann Jan Eric Fischborn bei den Herren über 87 kg. Mit knapp 4:6 Punkten verlor der ehemalige deutsche Vizemeister seinen Halbfinalkampf gegen Mark Langer (TTM Mittelbaden).

Der 15-jährige Luca Shu (männl. Jugend A, bis 55 kg) gewann sein Achtelfinale gegen Oleksandr Los (Ukraine) mit 29:15 Punkten und schürte so Medaillenhoffnungen. Im Viertelfinale aber war der Traum vom Edelmetall ausgeträumt, denn gegen den späteren Berlin Open-Sieger Phillip Enrico Heuschkel (1. Gelnhäuser Taekwondo Club 1968) gegenüber. Mit 8:22 Punkten musste Shu die Überlegenheit des Jugend-Europameisterschaftsteilnehmers anerkennen. Mona Afsharian (Damen, bis 57 kg) verlor ihren ersten Kampf gegen Katic Bradley (Großbritanien) mit 11:30 Punkten.

(FF)