Maximilian Thorwirth erleidet Rückschlag

Leichtathlet bricht in Austin ein

Foto: Kenny Beele

von Tobias Kemberg

Beim 5000-Meter-Rennen im Rahmen des „Texas Qualifier“ beginnt der 26-Jährige enorm schnell. Nach 2000 Metern funktioniert jedoch nichts mehr. Am Ende ist der Mittelstreckenläufer des SFD 75 froh, den Lauf überhaupt beendet zu haben. Weitere Checks in Deutschland sollen Aufschluss über die Gründe für den Einbruch bringen.

Auf seinem Instagram-Account fand Maximilian Thorwirth deutliche Worte: „Nun, das war schlecht. Ich entschuldige mich bei allen, die mitten in der Nacht aufgestanden sind, um meinen Lauf anzuschauen“, schrieb der 26-Jährige. Der Leichtathlet des SFD 75 machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. Beim „Texas Qualifier“ in Austin/Texas blieb Thorwirth als Siebter über die 5000 Meter in 13:53,35 Minuten deutlich hinter den Erwartungen und der Olympia-Norm des IOC von 13:25 Minuten zurück.

Nach 2000 Metern war das Rennen für mich praktisch schon vorbei. Ich habe gekämpft und auf ein Wunder gehofft, aber ich war nicht auf meinem normalen Level. Am Ende bin ich froh, dass ich es ins Ziel geschafft habe“, erklärte das Mitglied des TEAM 2021 Düsseldorf. Nach Überquerung der Ziellinie lag der völlig ausgepumpte Thorwirth minutenlang im Zielbereich auf der Bahn. Experten sprachen hinterher von einem zu hohen Anfangstempo, zudem waren die äußeren Bedingungen mit schwülwarmem Wetter und leichtem Wind nicht unbedingt ideal.

Probleme zeigten sich schon im Vorfeld des Rennens in den USA

In den Tagen vor dem Rennen in Austin hatte Thorwirth, der wenige Wochen zuvor in New York eine ganz starke Leistung ablieferte, über Atemprobleme und Schmerzen im Brustbereich geklagt – mehrere Corona-Tests blieben aber negativ. Auch ein Herz- und Lungen-Check der Ärzte war unauffällig. Der Läufer und sein Team nahmen an, es handele sich um ein Allergieproblem. Weitere Checks nach der Rückkehr nach Deutschland sollen nun Aufschluss über die Ursachen geben, wie Thorwirth erklärte.

Ich kämpfe meine ganze Karriere mit Aufs und Abs“, zeigte sich der 26-Jährige, der die Norm für Tokio über die Weltrangliste und nicht über die vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderten 13:13 Minuten schaffen will, bereits wieder zuversichtlich.

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