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Mit Unterbau im Senioren- und Nachwuchsbereich will Fortuna Aufstieg in Liga 3 realisieren

  • Montag, der 9. Januar 2017
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Mit einem Paukenschlag haben die Handballerinnen von Fortuna Düsseldorf das Punktspieljahr 2016 beendet: Den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer TB Wülfrath besiegte die Mannschaft von Trainerin Ina Mollidor am vierten Advent mit 31:22. Die Kalkstädterinnen sind als Erster mit 22:2 Punkten in die Weihnachtspause gegangen, doch die Rot-Weißen zeigten nicht nur die beste Saisonleistung sondern auch, dass jederzeit mit Fortuna zu rechnen ist und das Wülfrath besiegbar ist. In der spielfreien Zeit haben sich die Verantwortlichen Gedanken über die nächsten Schritte bis ins Jahr 2019 gemacht. Bis dahin soll der Sprung in die 3. Liga realisiert werden, zudem soll der Jugendbereich weiter ausgebaut werden.

Als aktueller Tabellendritter mit 18:6 Punkten ist Fortuna Düsseldorf in dieser Saison auf dem besten Weg, sich für die Nordrheinliga zu qualifizieren. Die ersten sieben Mannschaften aus der Oberliga Niederrhein werden dort in der Spielzeit 2017/2018 auf die Vertreter der Oberliga Mittelrhein treffen. „Das Niveau wird sich dann natürlich noch einmal erhöhen. Man kann schon im Herrenbereich sehen, wie eng es in dieser Liga zugeht“, berichtet Klaus Allnoch, stellvertretender Handballabteilungsleiter und Co-Trainer von Fortuna Düsseldorf. „Deshalb schauen wir uns aktuell auch intensiv nach weiteren Spielerinnen für die neue Spielzeit um. Sie sollen menschlich und sportlich zu uns passen, zudem wollen wir den Kader Schritt für Schritt weiter verjüngen.“ In den vergangenen beiden Jahren fanden junge Spielerinnen wie Katja Grewe, Eileen Neumann, Lea Otten, oder Christin Wendland und Julia Russek den Weg zur Fortuna.

Zwei wichtige Säulen sind dabei auch die 2. Mannschaft und der Jugendbereich von Fortuna Düsseldorf. Die Mannschaft von Eric Busch, die aktuell in der Verbandsliga spielt, soll überwiegend mit U23-Spielerinnen fungieren. In dieser Saison erhalten Spielmacherin Sina Meyer und Allrounderin Jasmin Lüdtke, die beide in der weiblichen A-Jugend der JSG TVK/ART spielen, viele Spielanteile. In der Rückrunde wird auch Laura Wolf nach ihrer Verletzungspause in den Kader des Verbandsligisten zurückkehren und ihr Debüt geben können.

Der Jugendbereich soll von Jugendwart Wolfgang Böse gemeinsam mit Mädchenwart Markus Hausdorf zur kommenden Spielzeit ausgebaut werden. Aktuell verfügt Fortuna Düsseldorf über eine weibliche B-Jugend, die bislang alle Erwartungen übertroffen hat. In die Winterpause ging die Mannschaft von Marc Albrecht, Tanja Koberg und Wilfried Kaes als Zweiter der Oberliga Niederrhein. In der kommenden Saison wird es auf jeden Fall eine weibliche A- und eine weibliche B-Jugend geben, auch eine weibliche C-Jugend ist denkbar. Ziel für eine A-Jugend wäre die Qualifikation für die Oberliga Niederrhein. Die B-Jugend soll mindestens in der Oberliga spielen, allerdings würde man dieses Team für die Qualifikation zur Nordrheinliga melden.

Zur neuen Saison sollen abgestimmte Trainings- und Spielkonzepte zwischen den Damen- und Jugendmannschaften umgesetzt werden. „Natürlich hängt es auch von der Zusammensetzung der jeweiligen Mannschaften ab, aber grundsätzliche Themen sollen und müssen von den jeweiligen Trainern umgesetzt werden“, sagt Allnoch. „Wir wollen unseren Talenten einen Zielhafen bieten. Ob dies die Nordrhein-, Ober- oder Verbandsliga ist, hängt von vielen Faktoren ab. Aber die schulische Ausbildung darf dabei nicht zu kurz kommen. Über Trainingseinheiten sowie Vorbereitungs- und Freundschaftsspiele sollen die Talente an den Seniorenbereich herangeführt werden“.

Am 15. Januar steigt das erste Meisterschaftsspiel des Jahres 2017 für die Mannschaft von Ina Mollidor. Dann gastiert Fortuna um 11.15 Uhr beim Aufsteiger TV Borken. Am selben Tag ist die 2. Mannschaft von Fortuna Düsseldorf um 16 Uhr bei der HG Kaarst/Büttgen zu Gast. Die weibliche B-Jugend greift erst am 21. Januar um 15.35 Uhr beim Gastspiel beim TSV Kaldenkirchen wieder ins Spielgeschehen ein.

(WB)