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Nach dem Spiel ist vor den Spielen

  • Donnerstag, der 8. Dezember 2016
  • News

Keine Ruhepause für die Düsseldorfer EG im Dezember. Schon zwei Tage nach der Heimpartie gegen die Grizzlys Wolfsburg (0:2) steht die weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm. Am Freitag (19.30 Uhr) tritt die DEG beim Deutschen Meister EHC Red Bull München an. Wiederum zwei Tage später kommen dann die Eisbären Berlin in den ISS DOME (Sonntag, 16.30 Uhr).

Beeindruckend konstant  

Es gibt wahrlich dankbarere Begegnungen – erst Recht in der aktuellen Situation – als die Partie beim Meister und aktuellen Tabellenführer. Ein Spiel weniger als die direkte Konkurrenz , dennoch sieben Punkte Vorsprung auf Rang Zwei. Das Team aus der bayerischen Hauptstadt ist auch in dieser Spielzeit wieder das Maß aller Dinge. Anfang Oktober hielt die DEG im Heimspiel lange gut mit, kassierte erst im letzten Drittel die entscheidenden Treffer durch Konrad Abeltshauser und Richie Regehr, die in der knappen 0:2 – Niederlage mündeten. Aktuell blicken die Münchener auf zehn Siege aus den letzten elf Partien zurück. Die Serie wäre noch imposanter, hätten die Mannen von Don Jackson nicht in einem der kuriosesten Spiele der Saison gegen die Thomas Sabo Ice Tigers noch eine 5:1 – Führung aus der Hand gegeben. Herausragend neben der Defensive um das Keeperduo Danny aus den Birken und David Leggio ist auch in dieser Saison wieder Routinier Keith Aucoin . Der mittlerweile 38 – Jährige NHL – Veteran ist viertbester Vorbereiter der Liga (15 Assists) und führt auch die Scorerwertung einer unheimlich starken Offensive an. Sage und schreibe elf Spieler der Bullen weisen aktuell schon eine zweistellige Punktezahl in dieser Wertung auf.

Das offensive Nonplusultra 

Kaum minder anspruchsvoll ist wohl die Aufgabe am Sonntag. Frisch sind noch die Erinnerungen an das zu hoch ausgefallene, aber dennoch enttäuschende 0:5 in der Bundeshauptstadt. Im ersten Aufeinandertreffen im ISS DOME begegneten sich die DEG und die Eisbären Berlin allerdings auf Augenhöhe. Doppelpacker Kurt Davis und Toptorschütze Maxi Kammerer hatten dafür gesorgt, dass die Partie bis zum Ende offen blieb. So war die 3 :4 – Niederlage schlussendlich äußerst ärgerlich. Insgesamt spielt der ehemalige Serien – Meister eine eher durchwachsene Saison. Top – Leistungen und Enttäuschungen halten sich bislang die Waage. So ist der siebte Platz auch sicherlich nicht das, was sich die Eisbären vor der Spielzeit vorgestellt hatten. Verlass ist auf jeden Fall auf ein ganz gefährliches Sturmduo. Darin Olver und Nick Petersen stellen aktuell das offensive Nonplusultra der Deutschen Eishockey Liga dar. Mit 27 respektive 26 Scorerpunkten liegt das Duo auf Rang Eins un d Zwei der DEL – Rangliste . Dazu gesellt sich mit Michael DuPont auch noch ein Verteidiger mit beeindruckenden 19 Punkten. Da ist die Defensive der DEG umso mehr gefragt.

 

(TM/FF)