Terence Amegatcher

“Oh ja, es kribbelt schon seit drei Wochen bei uns…”

  • Freitag, der 20. April 2018
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Jetzt geht es endlich los! Am Wochenende beginnt die Saison in der 2. Football-Bundesliga, der GFL 2. Es wird eine besondere Saison für die Düsseldorf Panther, die 2018 ihr 40-jähriges Vereinsjubiläum feiern. Zum Start wartet gleich ein besonderes Spiel auf die Raubkatzen. Am Samstag geht es zum Lokalderby bei den Langenfeld Longhorns. Wir haben vorher mit dem neuen Panther-Sportdirektor Terence Amegatcher gesprochen.

Langsam wird es ernst, steigt die Anspannung?

Oh ja, es kribbelt schon seit drei Wochen bei uns. Seit dem Trainingslager und dem Spiel gegen die Amsterdam Crusaders sind wir im Spieltagsmodus.

Das Spiel gegen Amsterdam ging ja mit 7:20 verloren. War es trotzdem eine gute Vorbereitung?

Wir hatten extra einen starken Gegner ausgewählt, weil wir einen echten Härtetest haben wollten. Es ging in dem Spiel nicht ums Gewinnen, sondern darum, dass wir als Team zusammen stehen, und das hat sehr gut geklappt.

Zum 40-Jährigen Jubiläum wünschen sich alle Panther und die Fans den Aufstieg. Ist das ein besonderer Druck?

Von Druck würde ich nicht sprechen wollen. Wir haben ja schon in der vergangenen Saison fast den Aufstieg geschafft und erst am letzten Spieltag das entscheidende Spiel verloren. Wir haben auch in diesem Jahr wieder eine gute Mannschaft zusammen und der Aufstieg ist unser Ziel. Aber nicht um jeden Preis! Wir wollen schließlich langfristig erfolgreich sein und uns in der GFL 1 etablieren.

Ist der Start gegen Langenfeld ein besonders Spiel?

Gegen Langenfeld kann man versuchen, es ganz locker angehen zu lassen, das funktioniert aber nicht. Langenfeld ist eine besondere Mannschaft und spielt sehr emotional. Langenfeld hat jedes Jahr einen kleineren Kader als wir und dennoch spielen wir auf Augenhöhe. Am Samstag werden wir alle Kräfte brauchen, um dieses Spiel gewinnen zu können.

Gibt es eine besondere Vorbereitung auf das Match?

Nein, wir trainieren ganz normal. Wir werden Langenfeld nicht anders behandeln als zum Beispiel Paderborn. Wir haben unseren Rhythmus und daran halten wir uns. Wir trainieren immer dreimal mit Videoanalyse und Theorie und das behalten wir auch vor dem Langenfeldspiel so bei.

Für Sie ändert sich in der neuen Saison etwas: Sie sind neuer Team-Manager. Was ändert sich an Ihrer Rolle bei den Panthern?

Alles (lacht)! Meine Aufgabenstellung ist eine komplett andere. Im Deutschen ist das der Sportliche Leiter im Amerikanischen in etwa der General Manager. Ich bin zwar noch immer mitverantwortlich für die Defense, aber ich bin nicht mehr als Coach für die Defense-Strategie zuständig. Meine Aufgabe umfasst die Zusammenstellung des Teams und ich bin Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und Vorstand. Ich habe einen sehr vollen Kalender und habe jetzt eine etwas übergeordnetere Rolle. Aber als leidenschaftlicher Coach erwische ich mich immer wieder dabei, wie ich auf dem Feld stehe und hier und da aushelfe. Ich helfe gerne da, wo ich gebraucht werde, will mich aber nicht in die Angelegenheiten der Trainer einmischen.

Steht der Kader für die Saison bereits fest?
Wir sind immer noch auf der Suche nach Neuverpflichtungen und wollen uns noch auf Schlüsselpositionen verstärken. Da ist aber noch nichts spruchreif.

(PK)