Panther ringen Huskies nieder

Erfolgreicher Saisonstart in der GFL2

Foto: Kenny Beele

von Tobias Kemberg

Dank einer guten Defensivleistung und zwei Touchdown-Pässen von Quarterbank Michael Eubank setzen sich die Panther in einem überwiegend zähen Footballspiel mit 12:6 gegen die Hamburg Huskies durch.

Am Ende war die Erleichterung im Stadion in Benrath förmlich greifbar. Auf die Spannung in der Schlussphase hätten die Verantwortlichen der Düsseldorf Panther gerne verzichtet, doch umso strahlender sahen die Gesichter beim Football-Zweitligisten im Anschluss aus. Im ersten Pflichtspiel seit Oktober 2019 gewannen die Raubkatzen zum Saisonstart in der GFL2 mit 12:6 (6:0, 0:0, 6:0, 0:6) gegen die Hamburg Huskies.

Es war ein Spiel mit Aufs und Abs. Wir nehmen einiges Positives mit, haben aber auch gesehen, in welchen Bereichen wir unser Spiel noch verbessern müssen“, sagte Quarterbank Michael Eubank. „Heute war es einfach wichtig, dass wir dieses erste Spiel erfolgreich gestalten. Der Verein hat lange keinen Erfolg feiern können und dieser Sieg ist auch für unseren Head Coach wichtig.“

Erster Touchdown durch Jaycen Taylor

Der Nachmittag begann aus Sicht der Panther sehr ordentlich. Die Defense zwang die Hamburger im ersten Drive des Nachmittags direkt zu einem Punt und die erste eigene Angriffsserie endete mit dem bestmöglichen Ergebnis – einem Touchdown. Quarterback Michael Eubank brachte den Football beim dritten Versuch und zwölf Yards zu gehen gerade so in Richtung seines Passempfängers. Jaycen Taylor fing das kurze Zuspiel und rannte allen Verteidigern der Huskies davon. Weil der von Dean Severin getretene Extrapunkt-Versuch im Anschluss geblockt wurde, ging es mit nur 6:0 ins zweite Quarter.

In diesem mussten die Panther gleich zwei bittere Ausfälle verkraften. Erst verletzte sich Michael Stadler aus der Defense Line, wenig später ging es auch für Shayan Jahangir Panah aus der Offense Line nicht mehr weiter. Weil die Offense Line ihren Spielmacher Eubank nicht immer gut beschützen konnte und es auch in Sachen „Uhr-Management“ mehrfach Probleme gab, blieb vieles im zweiten Abschnitt Stückwerk. Dafür machte die Defense ihren Job weiterhin gut. Robert Kendall, einer von vier US-Imports im Kader der Düsseldorfer, gelang eine wichtige Interception. So ging es mit dem 6:0 in die Pause.

Späte Interception sorgt für Erleichterung

Foto: Kenny Beele

Mit einem sehenswerten Pass erhöhten die Panther im dritten Viertel auf 12:0. Eubank fand Wide Receiver James Okike, der tanzte seinen Gegenspieler an der Seitenlinie aus und spazierte in die Endzone der Hamburger. Erneut verpasste Severin aber den Extrapunkt. Richtig flüssig lief das Spiel auch in der Folge nicht. Die Huskies fanden jedoch lange Zeit nicht die Mittel, um die Panther ernsthaft in Bedrängnis zu bringen, das Team von Douglas Fryer wiederum war dem Gegner zwar überlegen, hatte in vielen Bereichen aber sichtbare Probleme.

Zu Beginn des Schlussviertels kamen die Huskies dann auch aufs Scoreboard – auch hier ging der Extrapunkt im Anschluss an den Touchdown-Pass schief. Doch mit dem Spielstand von 12:6 erhöhte sich nun wieder der Druck auf die Panther und die Offensive um Eubank. Die brachte keine weiteren Punkte zustande. Zwei Minuten und 44 Sekunden vor dem Ende bekamen die Huskies noch einmal den Ball. Eine Interception von Tevin Hanley sicherte den Panthern aber schließlich den ersehnten Auftaktsieg.

Teilen

Letzte Ergebnisse

0:2

1:3

3:2

3:0

2:2

5:3

1:7

3:0

Verpasse keine News mehr und abonniere unseren Newsletter