Pokale und Medaillen für Düsseldorf

Erfolgreiche „Finals 2021“

Foto: Horstmüller

von Tobias Kemberg

Zwei Titel und weitere Plätze auf dem Treppchen – die Athletinnen und Athleten aus der Sportstadt zeigten beim viertägigen Großevent hervorragende Leistungen.

Mit der erhöhten medialen Präsenz Werbung für die eigene Sportart betreiben und Teil einer spannenden Großveranstaltung sein. Die „Finals“ in der Metropolregion Rhein-Ruhr sowie Braunschweig und Berlin boten von Donnerstag bis Sonntag genau das. An vier Tagen wurden in packenden Wettkämpfen 140 Deutsche Meistertitel in 18 Sportarten vergeben. Und mittendrin waren einige Düsseldorfer Teams sowie einzelne Athletinnen und Athleten – die erfolgreichen Tischtennis-Profis der Borussia seien an dieser Stelle einmal ausgeklammert.

3×3 Basketball
Gleich beide Düsseldorfer Mannschaften erreichten im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin das Finale. Bei den Damen mussten sich Ama Lemonie Owusua Degbeon, Emma Lina Stach, Jennifer Crowder und Theresa Simon im Endspiel dem Team aus Hannover mit 16:21 geschlagen geben. Trotzdem stand am Ende ein guter zweiter Platz zu Buche. Besser lief es im Finale der Champions Trophy für die Männer. Die Mannschaft um Jacob Mampuya, Kevin Bryant, Malik Müller und den für die ART Giants spielenden Shawn Gulley setzte sich in einem spannenden Spiel mit 21:19 gegen Bielefeld durch. „Das ist einfach eine geile Sportart“, machte Gulley im Moment des Erfolgs auch gleich schon wieder ein bisschen Werbung für das junge und dynamische 3×3 Basketball, das jetzt auch in der Sportstadt heimisch wird.

Foto: Anton Geretzki

Para-Tischtennis
Bevor Timo Boll und Co. das „Triple“ perfekt machten, legte Para-Tischtennisspieler Thomas Schmidberger von der Borussia ein richtig gutes Wettkampf-Comeback hin. Im Duell der Nationalspieler setzte sich der 29-Jährige glatt in drei Sätzen (11:6, 11:3, 11:8) gegen Thomas Brüchle durch. „Grundsätzlich war ich sehr zufrieden mit meinem Spiel. Alles was ich mir vorgenommen habe, klappte sehr gut. Das war seit 18 Monaten der erste Wettkampf für mich. Deswegen hatte ich eher einen holprigen Start erwartet. Mit Blick auf Tokio kann ich sagen, dass meine Generalprobe geglückt ist“, sagte Schmidberger.

Taekwondo
Über gleich zwei Podestplätze im Rahmen der „Finals“ durfte sich das Sportwerk Düsseldorf freuen. Bei den Taekwondo-Wettkämpfen in Dortmund verpassten sowohl Sarah di Sinno als auch Toni Andreopoulos zwar das Finale, erreichten als Unterlegene im Halbfinale aber jeweils Rang drei. Sarah di Sinno verlor in der Klasse ab 67 Kilogramm Lorena Brandl, Toni Andreopoulos fehlte in der Klasse bis 58 Kilogramm beim 4:5 gegen den späteren neuen Deutschen Meister Malkok Cemal Can nicht viel für den Einzug ins Finale.

Kanusport
Als einzige Kanadierfahrerin aus Nordrhein-Westfalen ging Fiona Bohnet in Duisburg als absolute Außenseiterin an den Start. Ärgern konnte die 20-Jährige die namhafte und teilweise schon hochdekorierte Konkurrenz zwar nicht, doch allein die Teilnahme bei den „Finals 2021“ war für die Düsseldorferin schon etwas Besonderes. Bohnet belegte Rang acht.

Leichtathletik
Viele Chancen, die Olympia-Norm für Tokio über 5000 Meter zu knacken, bleiben Maximilian Thorwirth nicht mehr. Der Leichtathlet rannte in Braunschweig zur Vizemeisterschaft, nur Mohamed Mohumed war schneller. Die 13:48,22 Minuten spielen für die Olympischen Spiele keine entscheidende Rolle. Thorwirth darf sich aber weiterhin Hoffnungen machen, den Weg nach Japan über die Weltrangliste buchen zu können.

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Letzte Ergebnisse

2:1

1:1

2:0

5:3

0:1

2:3

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