Zu Gast Im Rheinbad: Darko Brguljan (Waspo 98 Hannover) Schaffte Bei Den Olympischen Spielen In Rio De Janeiro Den Sprung In Das Allstarteam (Foto: DWL/Jens Witte)
Zu Gast im Rheinbad: Darko Brguljan (Waspo 98 Hannover) schaffte bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro den Sprung in das Allstarteam (Foto: DWL/Jens Witte)

Pokalendrunde mit fünf Olympiateilnehmern

  • Montag, der 23. Januar 2017
  • News

Treffen der Wasserballstars im Rheinbad 50

Die am Freitagnachmittag im Düsseldorfer Rheinbad startende Doppel-Endrunde im deutschen Wasserball-Pokal (DSV-Pokal) wird in der Männerkonkurrenz nicht nur nationale, sondern auch internationale Topakteure am Start sehen: Mit Rekordgewinner Wasserfreunde Spandau 04 und Herausforderer Waspo 98 Hannover spielen zwei der vier Endrundenteilnehmer neben der Bundesliga parallel auch in der Gruppenphase der Champions League. Beide gehören damit nicht nur zu den zwölf besten Vereinsteams in Europa, sondern bringen auch fünf aktuelle Olympiateilnehmer zu der vom Düsseldorfer SC 1898 ausgerichteten Veranstaltung mit.

Die Niedersachsen vertrauen mit Predrag Jokic, Aleksandar Radovic und Darko Brguljan gleich drei Aktiven der Nationalmannschaft Montenegros: Das Trio wurde jüngst nicht nur bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Vierter, sondern vor genau einem Jahr auch Vize-Europameister. Jokic konnte bereits 2005 mit der Auswahl des damaligen Staatenbundes Serbien und Montenegro den Weltmeistertitel gewinnen. Brguljan wurde beim Olympiaturnier sogar in das siebenköpfige Allstar-Team gewählt: „Das ist der Thomas Müller des Wasserballs“, ist Hannovers Vereinspräsident Bernd Seidensticker vom Spielstil des für Wasserballverhältnisse eher kleinen Montenegriners mehr als begeistert.

Breit und ebenfalls international aufgestellt ist Meister Spandau 04, der in der Fachszene seit langen Jahren auch als das „Bayern München des Wasserballs“ bezeichnet wird und mit Mehdi Marzouki und Remi Saudadier zwei Olympiateilnehmern der Auswahl Frankreichs vertraut. National musste der Rekordmeister (35 deutsche Meisterschaften seit 1979) in dieser Saison nach einer zweijährigen Siegesserie erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen, als die Berliner im Rundenspiel mit 11:13 gegen Waspo 98 Hannover das Nachsehen hatten.

Für mehr als nur niederrheinisches Lokalkolorit sorgt der deutsche Vizemeister ASC Duisburg: Das Team von der Wedau holte 2013 die deutsche Meisterschaft wie auch den Pokalsieg und stellte zuletzt gleichen sieben von 13 Akteuren in der Nationalmannschaft beim Weltliga-Spiel gegen Rumänien. Duisburg trifft im Halbfinale zudem auf den nominellen Außenseiter OSC Potsdam, so dass nach dreijähriger Durststrecke der erste Finalauftritt greifbar nahe ist.

Deutsche Wasserball-Pokal Männer und Frauen 2016/2017

Endrunde in Düsseldorf

Freitag, den 27. Januar 2017
16:00 SV Blau-Weiß Bochum – SV Bayer 08 Uerdingen – Halbfinale Frauen
17:15 ASC Duisburg – OSC Potsdam – Halbfinale Männer
18:30 Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04 – Halbfinale Männer
19:45 SV Nikar Heidelberg – SC Chemnitz – Halbfinale Frauen

Sonnabend, den 28. Januar 2017
14:00 Verlierer Spiel 1 – Verlierer Spiel 4 – Spiel um Platz 3 Frauen
15:15 Verlierer Spiel 2 – Verlierer Spiel 3 – Spiel um Platz 3 Männer
16:30 Gewinner Spiel 1 – Gewinner Spiel 4 – Finale Frauen
18:00 Gewinner Spiel 2 – Gewinner Spiel 3 – Finale Männer
20:00 Players Party im Lindner Congress Hotel (Lütticher Str. 130, 40547 Düsseldorf)

Spielort: Rheinbad 50, Europaplatz 1, 40474 Düsseldorf

Weitere Informationen zu der Veranstaltung: www.dsc-1898.de/wasserball/dsvpokal2017/