Reine d’amour empfiehlt sich für Düsseldorfer Klassiker

Henkel-Stutenpreis 2021

Foto: Marc Rühl

Der Mülheimer Trainer Marcel Weiß gewinnt mit der dreijährigen Stute Reine d’amour für das Gestüt Auenquelle von Mitbesitzer Peter M. Endres, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins, den mit 15.000 Euro dotierten Henkel-Stutenpreis 2021 auf der Galopprennbahn Grafenberg. Das Listenrennen führte über 1.600 Meter und gilt als wichtige Vorprüfung für das mit 125.000 € dotierte Gruppe-2-Rennen Wempe German 1000 Guineas. Dieser Klassiker findet am 30. Mai am Königsallee-Renntag statt und ist das zweitwichtigsten Rennen des Jahres auf dem Grafenberg.  Zugelassen waren auch beim dritten Renntag des Jahres nur Aktive und Besitzer der startenden Pferde. Acht Leistungsprüfungen fanden am Grafenberg statt. Die Veranstaltung begann mit 45-minütiger Verspätung auf Grund einer technischen Störung.

Im Sattel von Reine d’amour (6,6:1) saß der niederländische Spitzenjockey Adrie de Vries. Auf den Plätzen gefielen aber auch die große Außenseiterin Libre (Wladimir Panov) vor der Französin Izlaz (Clement Lecoeuvre), Besitzer und Züchter der Stute ist das Gestüt Auenquelle. Dahinter stehen Karl Dieter Elllerbracke, Präsident des Rennblubs Mülheim und Peter Michael Endres, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins.

Adrie de Vries: „Ich hatte bei dem schnellen Tempo immer eine gute Lage. Die Stute verfügt über eine enorme Galoppade, die sie in der Zielgeraden ausspielen konnte. Sie hat ungeheure Klasse.“

Marcel Weiß: „Wir haben uns bewusst dieses Rennen für ihren ersten Jahresstart ausgesucht. Sie sollte heute die Bahn in Düsseldorf kennenlernen. Kompliment an den Jockey, der ihr ein perfektes Rennen serviert hat. Wir kehren jetzt mit Optimismus zum Klassiker in drei Wochen nach Düsseldorf zurück.“


Dreierserie für Trainer Markus Klug  und Jockey Maxim Pecheur 

Besondere Akzente beim Düsseldorfer Henkel-Renntag setzte Markus Klug. Dem Kölner Trainer gelangen gleich drei Tagestreffer. Im Sattel von Anna Jolie, Elegant Maximus und Accola saß jeweils Jockey Maxim Pecheur.

Die Röttgenerin Anna Jolie blieb dabei auch beim zweiten Lebensstart ungeschlagen und brachte sich für den Hamburger Mehl-Mülhens-Cup, respektive weitere höherwertige Prüfungen ins Gespräch. Stallgefährte Elegant Maximus aus dem Gestüt Wittekindshof beeindruckte ebenfalls sehr und könnte noch auf den Derby-Zug aufspringen. Und auch die dritte Klug-Vertreterin Accola aus dem Besitz von Dr. Alexandra Renz zeigte eine bärenstarke Vorstellung im zweiten Höhepunkt des Tages, dem Pattex-Rennen über 2.200m. Dabei gewann Accola auf dem Grafenberg zum dritten Mal in Serie.

 Fazit und Ausblick:

Peter Michael Endres, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins zieht ein positives Fazit: „Trotz des holprigen Starts, wir hatten technische Probleme mit dem Toto, bin ich mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. Persönlich freue ich mich natürlich sehr über das Laufen unserer dreijährigen Stute Reine d’amour. Ein ganz besonderer Dank geht an unseren Partner Henkel, der uns auch im zweiten Coronajahr weiterhin solidarisch unterstützt.“ Die nächste Galoppveranstaltung am Düsseldorfer Grafenberg findet am Sonntag, den 30. Mai, statt. Im sportlichen Mittelpunkt stehen dann die WEMPE 101. German 1.000 Guineas, Gruppe 2, dotiert mit 125.000 Euro und die Badener Meile, Gruppe 2 mit 44.000 Euro Preisgeld.

AH

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