Sarah Rotterdam: „Der Zoo Run erreicht alle Generationen“

Virtual Zoo Run geht in die Verlängerung

von Tobias Kemberg

Die Charity-Aktion zugunsten des Aquazoos und weiterer Zoos in NRW läuft bis zum 11. August weiter.

Weil den Zoos in Düsseldorf und Umgebung durch die Corona-bedingten Schließungen im Frühjahr die Einnahmen aus Eintrittsgeldern wegfielen, rief die Düsseldorferin Sarah Rotterdam den Virtual Zoo Run ins Leben. Walken, Joggen, Inlineskaten oder Radfahren – jeder Teilnehmer konnte und kann auf verschiedene Weise etwas Gutes tun. Zur Auswahl stehen das Erdmännchen-Rennen über drei Kilometer, das Wildkatzen-Rennen über fünf Kilometer, das Giraffen-Rennen über zehn Kilometer und das 20-Kilometer-Elefanten-Rennen. Wann die jeweilige Strecke absolviert wird, ist jedem selbst überlassen. Die Einnahmen aus der Startgebühr sollen fünf Zoos in NRW zugute kommen, unter anderem dem Aquazoo, der die Aktion unterstützt. Nun wurde der Virtual Zoo Run, der eigentlich bis zum 19. Juli andauern sollte, verlängert.

Frau Rotterdam, die Resonanz scheint angesichts der Verlängerung der Aktion ja sehr positiv gewesen zu sein, oder?

Sarah Rotterdam: Die war in der Tat sehr gut. Viele Menschen haben gefragt, ob wir das Ganze nicht bis zum Ende der Sommerferien ausdehnen können. Das haben wir nun gemacht. Der Virtual Zoo Run läuft bis zum 11. August weiter. Bislang haben wir rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer registriert. Und das Schönste ist: Es erreicht alle Generationen. Das Alter der Läuferinnen und Läufer reicht bisher von drei bis 80 Jahren.

Haben Sie erwartet, dass der Virtual Zoo Run so viele Menschen mobilisiert?

Rotterdam: Da muss ich ein ganz klares „Nein“ als Antwort geben. Als wir die Aktion ausgeheckt haben, wollten wir erst einmal schauen, was daraus wird. Für diejenigen, die regelmäßig bei diversen Laufveranstaltungen wie dem Marathon in Düsseldorf aktiv sind, ist der virtuelle Charakter natürlich nicht unbedingt etwas ganz Neues. Für andere hingegen ist es eine komplett neue Erfahrung. Wir haben sehr viel Unterstützung erhalten, über die wir uns sehr freuen. Unter anderem hat auch Sonja Oberem aus dem Organisationsteam des Düsseldorf Marathon geholfen.

Gibt es denn schon konkrete Pläne, ob und wie der Virtual Zoo Run kommendes Jahr neu aufgelegt werden kann?

Rotterdam: Ja. Grundsätzlich ist in meinem Kopf bereits die Idee entstanden, wie man eine Verbindung schafft. Einerseits wieder einen virtuellen Lauf anzubieten und zugleich ein reales Laufevent zu veranstalten. Noch ist das zeitlich weit weg, aber vielleicht lässt sich sogar die Lage des Aquazoos mit dem Nordpark nutzen. Es mag zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein bisschen Spinnerei meinerseits sein, aber mir würde ein realer Lauf vom Aquazoo bis zum Krefelder Zoo sehr gefallen.

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