Schmitt und Schneider überzeugen bei U22-EM

Düsseldorfer Beachvolleyball-Talente werden Neunte

Foto: Kenny Beele

von Jan Wochner

Dass der Beachvolleyball-Nachwuchs der DJK TuSA 06 Düsseldorf jede Menge Talente hervorbringt, ist nichts Neues. Zwei Düsseldorfer Nachwuchshoffnungen schlugen in den vergangenen Tagen bei den U22-Europameisterschaften auf. Sowohl Nele Schmitt bei den Frauen als auch Rudy Schneider bei den Männern belegten den neunten Platz am Ende.

„Ich bin zufrieden, denn es war mein erstes internationales Turnier“, sagte Nele Schmitt, die an der Seite von Lea Kunst an den Start gegangen war. „Ich wusste gar nicht, was da genau auf mich zukommt“, erklärte Schmitt: „Es war aber ein großartiges Turnier und unsere Leistung war echt gut.“

Achtelfinal-Aus gegen Finalist Niederlande

Die Vorrunde bei den Frauen beendete das Duo mit zwei Siegen und einer Niederlage. In der ersten KO-Runde folgte dann ein glatter Zwei-Satz-Erfolg über das litauische Team. „Doof war die Losung, so dass wir im Achtelfinale schon gegen die starken Niederländerinnen ran mussten“, meinte Schmitt.

Gegen die späteren Finalistinnen zeigte die Düsseldorferin mit Lea Kunst eine gute Leistung, verlor aber letztlich glatt in zwei Sätzen (17:21,17:21). „Die Harmonie bei uns war auf dem Feld echt gut, wir passen spielerisch zusammen“, resümierte Schmitt, die mit Kunst nun auf der deutschen Tour angreifen will. Vorher muss die 20-Jährige aber noch ihre Prüfungen für ihr Fachabi bewältigen.

Schneider erhielt kurzfristig einen neuen Partner

Bei den Männern vertrat Rudy Schneider die Düsseldorfer Farben. Der 20-Järhige von der TuSA sollte eigentlich Simon Pfretschner an den Start gehen. Dieser verletzte sich allerdings auf einem Lehrgang, sein Bruder Lukas übernahm den Platz an Schneiders Seite.

Rudy Schneider in Aktion (Foto: Kenny Beele)

In der Vorrunde kam das deutsche Duo ebenfalls zu zwei Siegen und einer Niederlage. Die erste KO-Runde überstanden Schneider/Pfretschner durch ein 2:0 über ein Schweizer Team. Das Aus ereilte die beiden dann im Achtelfinale gegen die späteren Bronzegewinner aus Russland. 

Fünfter Platz für Ex-TuSA-Spielerin Svenja Müller

Dabei hatten Schneider und Pfretschner eine tolle Aufholjagd hingelegt und sich den zweiten Satz in einem echten Thriller gesichert. Im Entscheidungssatz hatten dann die Russen die Oberhand behalten (15:21, 21:19, 11:15). „Mit dem Abschneiden bin ich gar nicht zufrieden”, sagte Rudy Schneider. „Es war natürlich nicht optimal, dass ich kurzfristig einen neuen Spielpartner bekam, mit dem ich auch nicht lange trainieren konnte.”

Die ehemalige TuSA-Spielerin Svenja Müller, die jetzt für den ETV Hamburg an den Start geht, erreichte mit Anna Lena Grüne das Viertelfinale und schied dort gegen den Titelverteidiger aus Lettland. So belegte Müller mit ihrer Partnerin letztlich den fünften Rang.

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