Sportstadt Düsseldorf unter den finalen drei Bewerbern

NFL International Game in Deutschland

Foto: Kenny Beele

Die Sportstadt Düsseldorf hat es im bidding process um das International Game der National Football League (NFL) zusammen mit Frankfurt und München in die entscheidende Bewerberrunde geschafft. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Michael Brill, CEO von D.LIVE und Bastian Becker, Projektleiter des bidding process bei D.LIVE haben gute Argumente, warum das Mega-Event in Düsseldorf optimal aufgehoben ist.

Jetzt schon ein großer Grund zur Freude für alle American Football-Fans: Die NFL veranstaltet traditionell einzelne Liga-Spiele außerhalb der USA. Neben Mexiko und London soll ab 2022 ein Standort in Deutschland hinzukommen, der Düsseldorf heißen könnte. Die Verantwortlichen der städtischen Tochtergesellschaft D.LIVE haben dazu an einem Bewerbungsprozess teilgenommen, der jetzt in die finale Phase geht. The Sports Consultancy mit Sitz in London koordiniert den Prozess für die Vergabe des International Games, das zunächst von 2022 bis 2025 an dem Standort stattfinden wird, der sich im Bewerbungsverfahren durchsetzt. Über das jährlich stattfindende Event hinaus, soll der Standort zur Zentrale des europäischen Footballs werden. Außerdem plant die NFL die Nachwuchsarbeit in der Region langfristig und nachhaltig zu unterstützen.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sieht Düsseldorf in einer guten Ausgangsposition: „Durch die Ausrichtung zahlreicher namhafter und internationaler Sportgroßveranstaltungen verfügt die Sportstadt Düsseldorf über die nötigen Erfahrungen und die passende Infrastruktur, um ein Event dieser Größenordnung ideal in Szene zu setzen. Düsseldorf brennt für Football und ist bereit, die Football-Hauptstadt Deutschlands zu werden.“

Am 26. September konnte die MERKUR SPIEL-ARENA beim Finale der neugegründeten European League of Football (ELF) erst kürzlich unter Beweis stellen, dass Football-Spiele mit einmaligen Fan-Erlebnissen ideal in Düsseldorf aufgehoben sind.  Michael Brill, CEO von D.LIVE, erklärt die Alleinstellungsmarkmale der MERKUR SPIEL-ARENA: „Da das Spiel auch in die Wintermonate gelegt werden kann, ist unser komplett verschließbares Dach und der beheizbare Innenraum Grundvoraussetzung für sportliche Höchstleistungen und eine optimale Fan-Experience. Mit einer Kapazität von mehr als 50.000 Plätzen, einem hochkarätigen VIP-Angebot und modernster Technik ist die MERKUR SPIEL-ARENA wie gemacht für das International Game.“ Extra große Umkleidekabinen, ausreichend Platz im Innenraum und weitere bereits für American Football ausgelegte Facetten der Multifunktionsarena zeichnen den Standort Düsseldorf aus.

Auch über die Stadtgrenzen hinaus setzt Düsseldorf Maßstäbe als Bewerber um das International Game, wie Bastian Becker, Projektleiter des bidding process bei D.LIVE erklärt: „Kein anderer Bewerber kann ein so enormes Einzugsgebiet in einem so nahen Umkreis vorweisen. Düsseldorf liegt im Herzen NRW´s und ist nur wenige Kilometer von den Niederlanden, Belgien und Frankreich entfernt. Mit Düsseldorf als Austragungsort wäre es ein International Game für ganz Westeuropa.“

Erst einen Tag vor dem ELF-Finale wurde bekanntgegeben, dass der Düsseldorfer Traditionsclub Rhein Fire wiederbelebt wird und ab der Saison 2022 in der ELF startet. Rhein Fire hat eine enorme Fanbase in Düsseldorf und Umgebung und konnte die Arena regelmäßig ausverkaufen. Unter anderem existieren mit den Düsseldorf Panthern, den Typhoons und den Bulldozern diverse Düsseldorfer Vereine, die seit vielen Jahren eine unermüdliche Nachwuchsarbeit leisten. Ein sehr positives und prominentes Beispiel für diese Nachwuchsarbeit ist der zweifache Super Bowl-Gewinner Sebastian Vollmer, der von 2009 bis 2016 in der NFL für die New England Patriots spielte und aktuell als TV-Experte und Kommentator für American Football agiert.

MO

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