„Torquator Tasso“ rennt um Europas Krone

Ausnahmepferd des Düsseldorfer Präsidenten startet in Paris

Foto: Düsseldorfer Reiter- und Rennverein

Einst kostete „Torquator Tasso“ nur 24.000 Euro, nun rennt der vierjährige Hengst um ein Vielfaches, gilt als Deutschlands bester Galopper. Ganz zur Freude von Mitbesitzer Peter Endres, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins. Am Wochenende geht es zu Europas wichtigstem Rennen nach Paris.

Am Sonntag steigt auf der Galopprennbahn auf dem Grafenberg das letzte große Event der Saison, der Renntag der Landeshauptstadt Düsseldorf mit acht Rennen, Höhepunkt ist 101. Große Preis der Landeshauptstadt, ein mit 50.000 Euro dotiertes Rennen für Dreijährige und ältere Pferde.

Peter Endres, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins, wird allerdings nicht dabei sein, er ist dann in Paris. Und zwar nicht, um sich ein paar schöne Tage in der französischen Hauptstadt zu gönnen, er begleitet sein Pferd „Torquator Tasso“ zum Prix de l’Arc de Triomphe – dem bedeutendsten Pferderennen Europas. Dort werden insgesamt sechs Millionen Euro Preisgeld vergeben.

Mehrere Hunderttausend Euro Preisgeld

Der vierjährige Hengst gilt als die Erfolgsgeschichte des ostwestfälischen Gestüts Auenquelle von Karl-Dieter Ellerbracke, Präsident des Rennclubs Mülheim, und Peter Endres. Obwohl das Pferd vor drei Jahren auf einer Auktion lediglich 24.000 Euro gekostet hatte, hat es Ellerbracke und Endres schon mehrere hunderttausend Euro beschert.

Bereits 2020 wurde „Torquator Tasso“ zum Galopper des Jahres gewählt, dieses Jahr bestätigte er seine außergewöhnlichen Qualitäten. Zwei seiner vier Starts gewann er, auch Anfang September in Iffezheim beim 149. Großen Preis von Baden. Das mit 160.000 Euro dotierte Rennen gilt als wichtigster Grand Prix in Deutschland. Da siegte er mit einer Länge Vorsprung.

Exklusive Einladung nach Japan

Nun am Sonntag geht es also in Paris weiter. Und im November in Tokio. Beim Sieg in Iffezheim waren nämlich Vertreter der Japan Racing Association vor Ort, sie luden „Torquator Tasso“ zum Japan Cup ein – seines Zeichens das wichtigste Rennen Asiens, wo es um mehr als vier Millionen Euro geht.

Da kann man sich nicht einfach anmelden, dafür benötigt man eine exklusive Einladung der Organisatoren. „Torquator Tasso“ hat eine. Für Peter Endres vom Düsseldorfer Reiter- und Rennverein stehen dieses Jahr also noch einige aufregende Tage an.

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