U19-WM: Wunsch erfüllt

Silber für Magdalena Hallay

Foto: MeinRuderbild.de (Detlev Seyb)

Steuerfrau Magdalena Hallay vom Ruderclub Germania Düsseldorf konnte sich bei den U19-Weltmeisterschaften in Plovdiv/Bulgarien mit ihrem Team über Silber im Juniorinnen-Achter freuen. Nach Platz vier im Bahnverteilungsrennen war die Mannschaft für das Finale besonders motiviert und wurde Zweiter hinter den US-Amerikanerinnen, Bronze ging an die Rumäninnen. Die Achter aus Italien und Spanien, die im Bahnverteilungsrennen noch die Plätze zwei und drei belegten, wurden Vierter und Fünfter.

Im Bahnverteilungsrennen zwei Tage vor dem Finale brach das deutsche Team auf den dritten Abschnitt der 2000 Meter ein und war mit Platz vier im Feld der fünf Achter enttäuscht. Im Finale kam die Mannschaft erneut gut in das Rennen und konnte sich dieses Mal im dritten Abschnitt nach vorne kämpfen. Magdalena Hallay hatte vor dem Finale ein gutes Gefühl: „Nach unserem eher schlechten Rennen am Freitag sind die Mädels noch ehrgeiziger geworden und man hat den Wunsch nach einer Medaille noch mehr gespürt. Wir hatten bereits am Anfang des WM-Trainingslagers über unser Ziel geredet und das war ganz klar das Podium.“

Mit dem Finalrennen konnte sie wirklich zufrieden sein: „Gegen Anfang lief es wie erwartet, wir kamen gut vom Start weg, das hatten wir im Training schon als unsere Stärke entdeckt. Der Abfall kurz vor der Streckenhälfte war natürlich nicht geplant, aber besonders gut liefen dafür die dritten 500 Meter. Das war genau die Stelle, an der wir am Freitag unsere Probleme hatten und die Mädels haben nochmal ihren Ehrgeiz gezeigt und sich damit ihren Wunsch vom Podium erfüllt.“

Weil die Ergebnisse von einem Bahnverteilungsrennen nur wenig Klarheit über den wirklichen Leistungsstand geben, war die Hoffnung zuvor definitiv berechtigt. „Die Freude über Silber war natürlich riesig! Es war bereits am Freitag abzusehen, dass die Goldmedaille nach Amerika gehen würde. Deswegen war unser höchstes Ziel an diesem Tag die silberne Medaille. Im ersten Moment haben wir es selbst alle kaum geglaubt, aber im Nachhinein ist die Freude natürlich um so größer. Wir haben alles erreicht was wir uns für den Wettkampf vorgenommen haben und wir sind ein echt spannendes Rennen gefahren.“

MD

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