Und wieder fehlt nicht viel

„Final Four“ ohne Happy End für Beach Royals

Foto: Kenny Beele

von Tobias Kemberg

Im zweiten Jahr in Folge schrammt die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Romrig knapp am Deutschen Beachsoccer-Meistertitel vorbei.

Mehrfach waren die Beach Royals gescheitert, nicht selten unglücklich und knapp. So wie im vergangenen Jahr, als sie im Finale um die Deutsche Meisterschaft im Beachsoccer bis in die Schlussminute hinein führten und am Ende doch den Rostocker Robben im Neunmeterschießen unterlagen.

Auch am Sonntag stand die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Romrig beim „Final Four“ in Warnemünde im Endspiel – doch erneut musste sie nach der Schlusssirene dem Gegner zum Titelgewinn gratulieren. „In der Offensive waren wir in einigen Situationen zu unsauber“, sagte Romrig, der zum vierten Mal „nur“ Vizemeister wurde. „Dass es wieder nur zu Platz zwei gereicht hat, ist natürlich schon etwas nervig.“

In der Neuauflage des Finals von 2019 an der windigen Ostseeküste hatten die Düsseldorfer am Samstag zuvor den Titelverteidiger aus Rostock mit 4:1 geschlagen. Glenn Hodel, zwei Mal Romrig und Keiichiro Kawamura sorgten dabei für die Tore im Schlussdrittel.

Ich höre erst auf, wenn diese Schale zuhause habe.“
Oliver Romrig, Spielertrainer der Beach Royals

Gegner im Finale war der bis dahin ungeschlagen durch die Saison gekommene Ibbenbürener BSC, der in seinem Semifinale Real Münster ausgeschaltet hatte. Nach frühem 0:2-Rückstand war es einmal mehr Oliver Romrig, der seine Mannschaft wieder heranführte, doch ein tückischer Freistoßaufsetzer stellte den Zwei-Tore-Abstand für Ibbenbüren wieder her.

Mit dem vierten Gegentreffer war das Spiel entschieden. Zu gut stand die Defensive des Favoriten, der vor allem den starken Glenn Hodel gut aus dem Spiel zu nehmen wusste. Das 2:4 in der Schlussminute durch Romrigs vierten Treffer im „Final Four“ änderte nichts mehr.

Foto: Kenny Beele

Es war ein bisschen ein Déjà-vu von 2016. Da haben wir auch Rostock im Halbfinale geschlagen und dann das Endspiel gegen Ibbenbüren verloren. Uns war klar, dass sie Glenn im Finale oft doppeln würden. Vielleicht ist der eine oder andere mit dem Mehr an Verantwortung noch nicht klar gekommen. Aber wir greifen wieder an im nächsten Jahr“, versprach Romrig (Foto).

Ans Aufhören denkt der 38-Jährige noch nicht. Auch 2021 will er als Spielertrainer zurückkommen. „So lange der Körper mitmacht, geht es für mich im Sand weiter. Mit meinen Toren beim ,Final Four’ habe ich meiner Meinung nach bewiesen, dass ich noch mithalten kann. Ich höre erst auf, wenn ich diese Schale zuhause habe“, erklärte der Beachsoccer-Routinier.

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