Wertvolle Erfahrungen auf Top-Niveau

Sven Winter zieht nach der Beachvolleyball-EM Bilanz

Foto: Kenny Beele

von Tobias Kemberg

Der 22-Jährige und sein Interimspartner Armin Dollinger scheiden trotz guter Auftritte in Finnland bereits in der Vorrunde aus.

Zwei Mal ging es in den dritten Satz, doch Sven Winter und sein Interimspartner Armin Dollinger gingen jeweils als Verlierer vom Feld. So endete die Beachvolleyball-Europameisterschaft für den 22-Jährigen vom Stockheim Team Düsseldorf im finnischen Jurmala bereits nach der Gruppenphase. Trotzdem bot das Duo gute Leistungen – vor allem wenn man bedenkt, dass beide im Vorfeld nicht einmal gemeinsam trainieren konnten.

Unser Zusammenspiel hat im Prinzip doch ganz ordentlich funktioniert. Das erste Spiel gegen Heidrich/Gerson aus der Schweiz hätten wir sogar gewinnen müssen. Auch im zweiten gegen die Italiener Nicolai/Lupo hatten wir unsere Möglichkeiten. Aber das waren jeweils zwei starke Duos auf internationalem Top-Niveau mit Olympia-Ambitionen“, fasste Winter seine erste EM zusammen.

In Jurmala hatten Organisatoren und Spieler in den ersten Tagen vor allem mit den Wetterverhältnissen zu kämpfen. Unwetter setzten die Courts an der Ostseeküste am vergangenen Donnerstag unter Wasser, auch der böige Wind beeinflusste die Spiele. So musste zwischenzeitlich sogar in eine andere Venue ausgewichen werden.

Mit dem EM-Aus ist auch die Saison beendet

Trotzdem muss man auch mal den Hut vor den Organisatoren ziehen. Denn zum einen hat das Wetter natürlich nicht an allen Tagen gepasst und es mussten andere Lösungen her, zum anderen wurde auch sehr strikt auf die Einhaltungen der Corona-Regeln geachtet. Bei so vielen Athleten aus ganz Europa möchtest du natürlich auch nicht zu einem Hotspot werden“, lobte Winter.

Der für die DJK Tusa 06 startende Finalist der Beach Liga ärgerte sich einzig ein bisschen über die Auslosung, die ihm und dem für den verletzten Alexander Walkenhorst eingesprungenen Armin Dollinger starke Gegner im Vorrunden-Pool E bescherte. „Angesichts der Klasse der Schweizer und Italiener müssen wir uns aber nicht ewig geißeln. Gerade Nicolai/Lupo haben ab dem zweiten Satz mächtig aufgedreht. Die EM war unter dem Strich in jedem Fall eine coole Erfahrung.“

Nun wird aber erst einmal regeneriert. Die Beachvolleyball-Saison 2020 ist für Sven Winter beendet. In den kommenden Wochen wird dann bereits mit den Planungen für das kommende Jahr begonnen. „Drei, vier Wochen werde ich jetzt aber sicherlich keinen Ball anfassen jetzt. Der Körper benötigt nach einer guten und zugleich anstrengenden Saison ausreichend Ruhe“, so Winter.

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