„Wir wollen die Schale nach Düsseldorf holen“

Beach Royals starten erfolgreich in die Saison

Foto: Kenny Beele

Von Jonas Wagner

Drei Siege zum Auftakt. Die Beach Royals Düsseldorf konnten am ersten Spieltag der Beachsoccer-Bundesligasaison Erfolge gegen die Teams aus Leipzig, Berlin und Hamburg verbuchen. Ein guter Start in die Saison.

Ohne etwas liegen zu lassen, holten die Düsseldorfer Sandfußballer vergangenes Wochenende punktemäßig alles raus, was rauszuholen war. Doch Spielertrainer Oliver Romrig bremst die Euphorie und erklärt: „Die ersten Spiele sind immer die schwierigsten. Von daher war es wichtig, dass wir die Punkte geholt haben. Aber die Siege sind sehr schwierig einzuschätzen, weil wir noch keinen wirklichen Topgegner hatten.“

Wichtige Punkte auf dem Weg zum Titel

Das torreiche Spiel gegen Sandball Leipzig gewannen die Beach Royals mit 12:6. Im knappen zweiten Spiel gegen Hertha BSC konnte sich mit einem 2:0 der Sieg gesichert werden. Und in Spiel drei stand nach 1:3-Rückstand schlussendlich ein 5:3-Sieg gegen Hamburg auf dem Zettel.

„Ich habe immer gesagt,
ich spiele solange,
bis wir den
Meistertitel gewinnen“.

Oliver Romrig

„Gegen Leipzig waren es eigentlich drei sichere Punkte. Und trotzdem haben wir sechs Gegentore bekommen. Gegen Hertha war klar, dass es ein enges Spiel wird. Hertha ist seit Jahren immer schwer zu bespielen. Die Standardsituationen haben dann den Unterschied gemacht. Das letzte Spiel gegen Hamburg war eine Katastrophe. Hamburg ist kein starkes Team, und im Kopf hatten wir das Spiel schon gewonnen, aber dann lagen wir trotzdem auf einmal mit 3:1 hinten. Gott sei Dank konnten wir das Spiel dann noch drehen“, resümiert Romrig.

Starke Konkurrenz am nächsten Wochenende

Zwar ist der Beachsoccer-Routinier froh, dass keine Punkte liegen gelassen wurden, wie es beim direkten Konkurrenten Ibbenbüren der Fall war, jedoch merkt er an, was noch verbessert werden muss. „Wir müssen an unserer Einstellung arbeiten. Mein Team ist noch recht jung. Und wenn die Topteams erst einmal kommen, müssen wir auch unter Druck spielen. Das war teilweise das Problem.“

Foto: Kenny Beele

Mit dem Ibbenbürener BSC und Real Münster kommen die erwähnten Topteams dann nächstes Wochenende an den Unterbacher See, wo sie gegen die Beach Royals natürlich Punkte holen wollen. Gemeinsam mit den Rostocker Robben stellen sie die Topfavoriten auf den Meistertitel dar. Romrig geht fest davon aus, dass diese Teams am Ende im Final Four stehen werden und hofft, dass die Beach Royals eines dieser vier sein werden.

Minimalziel Final Four

„Unser Minimalziel ist das Final Four. Und wenn man vier Mal das Finale verloren hat, will man dann die Schale auch endlich mal nach Düsseldorf holen“, sagt Romrig, für den es wichtig ist, dass alle verletzungsfrei bleiben. „Vergangenes Jahr gab es zwei Verletzungen, wodurch uns Spieler im Finale fehlten. Ich hoffe, dass wir dieses Jahr konstanter mit dem gleichen Team spielen können“, sagt er.

Dass dann zum Saisonstart schon im Spiel gegen Leipzig nicht der Stammkeeper einsatzbereit war, und es auch in der Defensive Ausfälle gab, ist für Romrig entsprechend auch dieses Jahr ein Faktor. „Wir sind dieses Jahr nicht so breit aufgestellt, dafür aber taktisch gut. Wir haben viele Varianten, um unser Spiel an das des Gegners anzupassen“, erklärt er.

Bis wir den Titel holen“

Wie lange der 39 Jahre alte Spielertrainer, der gleichzeitig auch Nationaltrainer ist, noch als Spieler tätig sein wird, hat er schon häufig erklärt: „Solange ich als Spieler dem Team auf dem Feld noch helfen kann werde ich spielen. Und solange ich das mit Familie und Arbeit vereinbart bekomme. Ich habe immer gesagt, ich spiele solange, bis wir den Meistertitel gewinnen“.

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