„Zweimal Hax‘n vegetarisch bitte, wann kommt das Essen?…

  • Donnerstag, der 30. April 2020
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Das kommt davon, wenn man einen bekloppten Titel hat, der mal so irgendwie gar nicht zum
Thema Sport passt und dann das Problem entsteht, die Kurve zu kriegen, versuchen wir’s einfach mal.
Ich greife aus der Hüfte das Thema #buylocal auf, ein Hashtag mit einer ureigenen, darum auch sinnhaften Entstehung, der mittlerweile mein persönlicher Favorit ist.

„Local“ ist das Restaurant ums Eck, ist der Lebensmittelladen, der Kiosk und natürlich auch der Sportverein, der Eishockeyclub, der einem am Herz liegt, den man gerne seit Jahren besucht und der – so lapidar, wie wahr – somit Herzensangelegenheit ist.

Local ist definitiv nicht der Konzern, der klingt wie eine kriegerische Emanze oder das orangefarbene Dreieck aus Berlin, auf die man zu gerne zugreift, „is halt bequem“, das Argument „günstiger“ trifft erstaunlicherweise gar nicht immer wirklich ins Schwarze.

Warum, so frage ich mich, muss ich außerhalb Düsseldorfs online Geburtstagsgeschenke kaufen, warum kann ich nicht ums Eck beim Modeladen X oder Y Socken oder T-Shirts erstehen?
Liegt es tatsächlich nur an der – zweifelsfrei bestehenden – Bequemlichkeit der Menschen, oder sind wir so dermaßen manipuliert, dass wir verlernt haben, eine Ladentür zu öffnen?

Ich komme zur Überschrift zurück.
Ich bestelle doch auch kein warmes Essen außerhalb Düsseldorfs, sogar nicht mal außerhalb meines Heimatstadtteils Flingern-Nord.

Und ich komme auch zum schwierigen Spagat Richtung Sport zurück und sage:
Ja, ich kaufe Tickets irgendwelcher imaginären Spiele der Düsseldorfer EG und der ART Giants Basketballer. Tickets die nur bei mir an der Wand gepinnt sind und bleiben, bis sie abfallen.
Tickets, die Geld gekostet haben und nur zum Anschauen da sind.
Klar, stimmt. Völlig bekloppt, sowas zu machen, ohne Gegenwert der physischen Veranstaltung.
Und trotzdem, für mich eine logische Konsequenz, um meine Lieblingssportarten in Düsseldorf weiter anschauen zu können – irgendwann.

Für mich zählt das neben den Restaurants und Geschäfte aller Angebote und Art ganz klar auch zum #buylocal dazu.
Ich schreibe sogar von Ehrensache und bin sehr stolz darauf dadurch – wenn auch nur durch „Peanuts“ – ein Sponsor geworden zu sein.
Durch unsere „Peanuts“ können Vereine etwas mehr durchatmen, durch unsere „Peanuts“ gibt es Planungssicherheit.

Ich rufe alle auf:
Kauft local, verbreitet den hashtag #buylocal und lebt danach!
Die Geschäfte in eurem Stadtteil und die Lieblingsvereine werden durch euch überleben können.

Danke an alle!

Euer Heiko Sauer